bwin.party entscheidet in kommenden Wochen über Übernahmeangebote

Wien/Gibraltar - Der börsennotierte österreichisch-britische Glücksspielkonzern bwin.party will in den kommenden Wochen über die Übernahmeangebote, die er von Konkurrenten erhalten hat, entscheiden. Die diesbezüglichen Gespräche hätten eine neue Phase erreicht, teilte bwin.party am Donnerstag mit. Das Management werde die Angebote gemeinsam mit Beratern bewerten.

Es gebe aber keine Garantie, dass die Verhandlungen in einer Transaktion enden, so das Unternehmen. bwin.party hat sich 2014 selbst zum Verkauf gestellt und zwischenzeitlich mehrere Übernahmeofferte erhalten.

Interesse hat einerseits der britische Online-Glücksspielanbieter 888 Holdings und andererseits die GVC mit Sitz auf der Isle of Man. GVC spannt mit dem kanadischen Online-Pokeranbieter Amaya zusammen: sie wollen kolportierte 1,5 Mrd. Euro plus Aktien für bwin.party auf den Tisch legen, wobei die Pokersparte von bwin.party an Amaya gehen und der Rest weiterverkauft werden soll.

bwin.party hat im ersten Quartal 2015 mit 155,3 Mio. Euro um 6 Prozent weniger umgesetzt. Die Zahl der aktiven Spielertage ging ebenso um 11 Prozent zurück wie jene der Kunden, die täglich zocken. Im Sportwettenbereich haben Kunden zwar mehr Wetten platziert, für bwin.party ungünstige Fußballergebnisse haben aber die Gewinnmarge gedrückt. Beim Online-Poker ist das Umfeld weiterhin "herausfordernd".

Die bwin.party-Aktie hat am Donnerstag erneut stark zugelegt und notierte am späteren Vormittag in London bei 108,9 Pence (+5,3 Prozent). Damit hat bwin.party einen Börsenwert von 1,252 Mrd. Euro. Die Marktkapitalisierung der GVC liegt bei 395 Mio. Euro, jene der 888 Holdings bei 831 Mio. Euro. Die kanadische Amaya wird an der Börse mit umgerechnet 3,23 Mrd. Euro bewertet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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