WKV warnt vor betrügerischen Anbietern von Hausarbeiten

Bregenz (APA) - Die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) warnt wieder vor "unseriösen und betrügerischen" Anbietern von Hausarbeiten, die in der jüngsten Zeit im Land ihr Unwesen treiben. Die Konsumenten erhielten eine schlechte Arbeits- und Leistungsqualität "bei völlig überzogenen Preisen", warnte die Interessensvertretung am Mittwoch in einer Aussendung.

Die falschen Anbieter, die etwa Rohrreinigung, Schädlingsbekämpfung oder Schlüsseldienste im Portfolio haben, würden unter dem Firmennamen heimischer Unternehmen agieren oder angeben, von diesen beauftragt worden zu sein, um den Anschein der Seriosität zu wecken. In einem aktuellen Fall sei eine Vorarlbergerin im Internet auf einen Anbieter gestoßen, der sich im Impressum seiner Homepage als "Vermittler" bezeichnete und dort auch notiert hatte, dass er weder für Preise noch für die Qualität der Arbeiten hafte.

Die Frau vereinbarte unter einer auf der Seite angegebenen 0800-Notfallnummer einen Termin. Voraussetzung war das Einverständnis, die Arbeiten direkt bar zu zahlen. Daraufhin meldete sich der angebliche "Vermittler" unter einer Telefonnummer mit deutscher Vorwahl. Schlussendlich seien zwei junge Männer mit einem privaten Pkw mit deutschem Kennzeichen beim Haus der Kundin erschienen und behaupteten, im Auftrag einer Vorarlberger Firma unterwegs zu sein. Weil die beiden nur Feuchttücher und eine Feder zur Rohrreinigung dabei hatten, wurde die Vorarlbergerin stutzig und ließ die Männer nicht in ihre Wohnung.

Die WKV riet Unternehmen und Konsumenten, Angebote im Internet "genau und kritisch" zu prüfen sowie Hotlines und Online-Formulare nicht zu nutzen. Zudem sollten sie bereits während eines Telefonats nach Preisen und eventuellen Zusatzkosten fragen und sich den Namen des Ansprechpartners geben lassen. Eine Barzahlung sei unbedingt zu vermeiden, man solle auf die Ausstellung einer Rechnung beharren. Im Zweifel sei es zudem angebracht, das vermeintliche Auftraggeber-Unternehmen in Vorarlberg zu kontaktieren

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte