WKÖ: Tourismus kein Treiber der Arbeitslosigkeit

Wien - Die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer (WKÖ), Petra Nocker-Schwarzenbacher, ortet in der Diskussion um Arbeitslosigkeit im Tourismus "schwere Fehlinterpretationen". Tourismus sei kein Treiber der Arbeitslosigkeit, im Gegenteil: Im März seien mit im Schnitt 204.984 Beschäftigten so viele Personen wie noch nie in der Sparte beschäftigt gewesen.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) hatte sich gestern in einer Spezialanalyse der Arbeitsmarktlage im Tourismus (Beherbergung und Gastronomie) gewidmet. Demnach sei der Sektor mehr oder weniger von Saisonarbeit und überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit geprägt.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Branche im April 2015 um 10,5 Prozent sei "zweifellos unerfreulich", der Tourismus stehe aber nicht alleine da, so Nocker-Schwarzenbacher am Dienstag in einer Aussendung. In 17 anderen Branchen (von 25 verglichenen Branchen) sei die Arbeitslosigkeit stärker gestiegen.

Der Tourismus sei für viele eine Einstiegsbranche oder Zwischenstation: Wer etwa zur Überbrückung im Hotel- und Gastgewerbe jobbt und danach keinen Arbeitsplatz in seiner angestammten Branche finde, werde im Tourismus arbeitslos geführt. Das erzeuge in der Arbeitslosenstatistik ein völlig falsches Bild.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber