WKÖ öffnet Firmen Türen zu Forschungseinrichtungen

Wien (APA) - Die Wirtschaftskammer hat Abkommen mit Forschungseinrichtungen in den USA, in Asien und in Europa geschlossen, um ihren Mitgliedsfirmen Zugang zu diesen Institutionen zu öffnen. Pro Jahr gibt die WKÖ dafür rund 5 Mio. Euro aus. Das Geld kommt aus der jüngsten Einsparungsrunde. Etwa 1 Mio. Euro sind für Mitgliedsbeiträge bei den großen Instituten vorgesehen, der Rest für konkrete Projekte.

Die großen Abkommen heißen bei der WKÖ "Leuchttürme". Dazu gehören die Vereinbarungen mit der ETH Zürich (Eidgenössischen Technische Hochschule), der Uni in Karlsruhe (Frauenhofer Institut), den Spitzenuniversitäten MIT, Harvard und Stanford in den USA sowie der NTU (Nanyang Technical University) in Singapur. Dafür sind in der Regel jährliche Mitgliedsbeiträge von 100.000 bis 150.000 Euro fällig. Weitere solche großen Abkommen sind derzeit nicht geplant.

Daneben gibt es kleinere Abkommen mit Forschungseinrichtungen, mit denen auf Projektbasis zusammengearbeitet werden soll. Solche als "Positionslichter" bezeichnete Abkommen hat die WKÖ vergangene Woche mit dem Forschungsinstitut KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) in Südkorea und dem Forschungsnetzwerk JIN (Japan Innovation Network) in Japan abgeschlossen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne