WKÖ: Gastro- und Hotelleriebetriebe arbeiten an besseren Bedingungen

Wien (APA) - Der aktuelle Arbeitsklimaindex der Arbeiterkammer kritisiert erneut die Bedingungen in der Gastronomie und der Hotellerie. Mario Pulker, Gastronomie-Fachverbandsobmann in der Wirtschaftskammer Österreich, versicherte am Montag im Ö1-Mittagsjournal, dass die Betriebe die Arbeitsbedingungen stetig verbessern wollten und daran arbeiteten, "die Löhne noch mehr in die Höhe zu ziehen."

Die Arbeitgeber wüssten durchaus, dass der Job anstrengend sei.

"Der Turnaround ist geschafft, die Branche befindet sich im Aufwärtstrend", kommentiert die Arbeitgeberseite den heute veröffentlichten, "regelmäßig wenig positiven" Arbeitsklimaindex der Arbeiterkammer Oberösterreich, durchgeführt von den Meinungsforschungsinstituten SORA und IFES. Bei den Köchen sei die Arbeitszufriedenheit zuletzt deutlich angestiegen, nur 7 Prozent spielten mit dem Gedanken, den Beruf zu wechseln.

Bei den Kellnern tun dies allerdings 28 Prozent und 18 Prozent möchten den Arbeitgeber wechseln. "Die Gastronomiebranche ist schlichtweg nicht sehr gut darin, ihre Beschäftigten auf lange Frist zu halten", hält Daniel Schönherr vom SORA-Institut im ORF-Radio fest.

"Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist 'das A und O', daher sind faire und transparente Arbeitsbedingungen besonders wichtig für ein gutes Klima im Betrieb", so Thomas Mayr-Stockinger, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Für die rückläufige Anzahl der Kellner, seien hauptsächlich neue gastronomischen Konzepte verantwortlich, bei denen Selbstbedienung im Vordergrund stehe.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans