Wizz Air will zur Nummer zwei am Flughafen Wien werden

Wien/Budapest (APA) - Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air dreht weiter an kleinen Stellschrauben für den in Kürze bevorstehenden Start am Wiener Flughafen. Mit Eindhoven und Malaga kommen im Juli noch zwei weitere neue Destinationen dazu. Das Ziel lautet, in Schwechat die Nummer zwei hinter der Lufthansa-Gruppe (AUA, Eurowings) zu werden, wie Vertriebsvorstand George Michalopoulos am Montag vor Journalisten sagte.

Die ersten Wien-Flüge Ende April werden von bestehenden Wizz-Air-Basen auf Flughäfen in Osteuropa durchgeführt. Im Juni soll das erste Wizz-Flugzeug in Wien stationiert werden, im November 2017 kommen zwei weitere Maschinen dazu. Flugzeug Nummer vier und Flugzeug Nummer fünf sollen dann im ersten Quartal 2018 am Wiener Airport stationiert werden.

Wizz Air ist nicht die einzige Fluglinie, die nach dem Aus von Air Berlin und Niki versucht, die Marktlücke in Wien zu besetzen. Neben Ryanair (Laudamotion) scharrt auch der spanische IAG-Billigflieger Vueling in den Startlöchern und könnte Wizz Air schon bald wieder als Nummer zwei ablösen. Michalopoulos ist aber gelassen: "Ich würde nicht sagen, der Flughafen Wien werde von Billigfluglinien geflutet."

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM