Wizz Air will zur Nummer zwei am Flughafen Wien werden

Wien/Budapest (APA) - Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air dreht weiter an kleinen Stellschrauben für den in Kürze bevorstehenden Start am Wiener Flughafen. Mit Eindhoven und Malaga kommen im Juli noch zwei weitere neue Destinationen dazu. Das Ziel lautet, in Schwechat die Nummer zwei hinter der Lufthansa-Gruppe (AUA, Eurowings) zu werden, wie Vertriebsvorstand George Michalopoulos am Montag vor Journalisten sagte.

Die ersten Wien-Flüge Ende April werden von bestehenden Wizz-Air-Basen auf Flughäfen in Osteuropa durchgeführt. Im Juni soll das erste Wizz-Flugzeug in Wien stationiert werden, im November 2017 kommen zwei weitere Maschinen dazu. Flugzeug Nummer vier und Flugzeug Nummer fünf sollen dann im ersten Quartal 2018 am Wiener Airport stationiert werden.

Wizz Air ist nicht die einzige Fluglinie, die nach dem Aus von Air Berlin und Niki versucht, die Marktlücke in Wien zu besetzen. Neben Ryanair (Laudamotion) scharrt auch der spanische IAG-Billigflieger Vueling in den Startlöchern und könnte Wizz Air schon bald wieder als Nummer zwei ablösen. Michalopoulos ist aber gelassen: "Ich würde nicht sagen, der Flughafen Wien werde von Billigfluglinien geflutet."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen