Wissensstand um Pensionskonto nach wie vor gering

(APA) - Obwohl acht von zehn Österreichern bereits vom neuen Pensionskonto gehört haben, ist der Wissensstand darüber noch relativ gering. Nur ein Viertel der Österreicher kennt die Vorteile, nur 18 Prozent wissen über das neue Pensionskonto genauer Bescheid. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle im Auftrag der Wiener Städtischen durchgeführte Umfrage unter 1.000 Österreichern zwischen 18 und 60 Jahren.

"Im Vergleich zum Jahresende 2013 wissen zwar deutlich mehr Österreicher, dass es das neue Pensionskonto gibt, darüber hinaus ist der Informationsstand aber noch immer sehr niedrig", so die Versicherung am Mittwoch in einer Presseaussendung.

Nur 24 Prozent nennen die aus Sicht des "neuen Pensionskontos" wesentlichen Vorteile, nämlich "jährlicher aktueller Überblick über die zu erwartende Pension", so die Versicherung. Dreimal so viel wie im Dezember, nämlich 22 Prozent, geben an, das Pensionskonto neu bereits selbst eingesehen zu haben, für den Großteil dieser Personen ist das Pensionskonto auch verständlich.

Insgesamt weiß aber nur knapp ein Fünftel konkret über das neue Pensionskonto Bescheid, kennt die Vorteile, hat es bereits eingesehen und versteht die Inhalte. Fast 30 Prozent wissen noch immer nicht, dass und wo es einsehbar ist. Im Dezember waren es 51 Prozent. Personen über 30 Jahre und Berufstätige wissen besser bescheid. Die noch im Dezember weniger informierten Frauen, Personen zwischen 30 und 49 Jahren und Personen ohne Matura haben das Informationsdefizit aufgeholt. Noch immer schlecht informiert sind die 18 bis 29-Jährigen und die Nicht-Berufstätigen - vor allem aufgrund der geringeren direkten Betroffenheit.

72 Prozent, die ihren eingesehenen Auszug verstehen, stellen fest, dass sie "viel oder mittelmäßig vorsorgen müssen", heißt es weiter.

Insgesamt wird die Einführung des neuen Pensionskontos als "eher gut" beurteilt (73 Prozent). 28 Prozent schätzen das neue Pensionskonto als weniger oder gar nicht gut ein. Deutlich wird, dass gut Informierte auch signifikant besser bewerten.

Spontaner Hauptvorteil aus Sicht der Befragten ist die "Information über Pensionsjahre/-höhe" mit 30 Prozent, gefolgt von "Sicherheit & Kontrolle" und "Übersichtlichkeit" mit jeweils 11 Prozent. 27 Prozent (Dezember: 37 Prozent) können keine Vorteile formulieren, finden das Pensionskonto unübersichtlich und kennen sich nicht aus.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne