Wissenschafter melden Entdeckung potenziell bewohnbarer Planeten

Wissenschafter melden Entdeckung potenziell bewohnbarer Planeten

Auf der Suche nach außerirdischem Leben haben Astronomen drei erdähnliche Planeten ins Visier genommen: In einer Entfernung von 39 Lichtjahren zur Erde entdeckte ein internationales Wissenschafterteam ein Planetensystem, das die richtigen Voraussetzungen für die Entstehung von Leben aufweisen könnte: gemäßigte Temperaturen, flüssiges Wasser und eine erdähnliche Größe.

Die Autoren veröffentlichten ihre Studie am Montag im Fachmagazin "Nature". Ko-Autor Julien de Witt von der US-Hochschule MIT bezeichnete die Entdeckung als einen "Hauptgewinn in unserem Bereich". Er gehe davon aus, dass "noch in unserer Generation" nachgewiesen werden könne, ob es auf den drei Planeten außerirdisches Leben gebe. Sie kreisen um einen Zwergstern, der etwa ein Achtel der Größe unserer Sonne hat, aber deutlich kühler ist.

Hauptautor Michael Gillon von der Universität im belgischen Lüttich hob hervor, dass die drei Planeten nahe genug an der Erde seien, um sie mit bereits vorhandener Technik zu untersuchen - etwa in der Frage, ob diese Planeten eine Atmosphäre haben. Nach jetziger Einschätzung der Wissenschafter seien die drei Planeten "potenziell bewohnbar", sagte Gillon. Auf der Suche der Wissenschafter nach außerirdischem Leben eröffne die Entdeckung gänzlich neue "Jagdreviere".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro