Wirtschaftsweiser hält schon 2018 erste EZB-Zinserhöhung für möglich

Berlin (APA/Reuters) - Der Wirtschaftsweise Volker Wieland rechnet noch heuer mit einer ersten Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank (EZB). "Der EZB-Rat hätte die Anleihenkäufe schon längst einschränken können", sagte er dem "Handelsblatt" vom Mittwoch. Er sollte das nun möglichst zügig tun. "Wenn die Wirtschaft so stark weiterläuft, wäre aus meiner Sicht eine Zinserhöhung Ende des Jahres möglich."

Der Wirtschaftsweise mahnte mit Blick auf die vermutlich sehr schwierige Regierungsbildung in Italien nach der Wahl, die EZB dürfe die für die Eurozone notwendige geldpolitische Normalisierung nicht wegen einer politischen Krise in Italien aufschieben.

Zeit, um einen ersten Zinsschritt der EZB Ende des Jahres ausreichend zu kommunizieren, besteht nach Wielands Worten noch genügend. Dass die Notenbank nicht längst schon gesagt habe, sie werde ihre Anleihenkäufe kürzen, wenn es besser als erwartet laufe, halte er für falsch. "Dann hätte sie die Möglichkeit, das Programm früher auslaufen zu lassen und danach einen ersten Zinsschritt anzugehen."

Wieland bemängelte, dass etliche Euroländer die niedrigen Zinsen zu mehr Ausgaben genutzt hätten, statt die Verschuldung zu senken. "Daher ist es wichtig, nicht mehr so stark in die Zinsbildung am Markt einzugreifen, damit es die richtigen Anreize gibt."

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach