Wirtschaftsweise warnen vor gravierenden Folgen eines "Brexit"

Die Wirtschaftsweisen warnen vor gravierenden Folgen eines britischen Austritts aus der Europäischen Union. "Insgesamt würde durch einen 'Brexit' das Risiko eines Wiederaufflammens der Krise im Euro-Raum erhöht", heißt es ihrer am Mittwoch vorgelegten aktualisierten Konjunkturprognose. Angesichts der großen Bedeutung Londons als Börsen- und Handelsstandort ergebe sich durch einen Brexit eine erhebliche Unsicherheit für die Finanzmärkte, warnen die Wissenschaftler um den Essener Forscher Christoph Schmidt.

Über den Verbleib in der EU werden die Briten am 23. Juni abstimmen. Sollten sie den Austritt beschließen, könnten sich nach Ansicht der Experten die politischen Gewichte innerhalb der EU verschieben und Auflösungstendenzen befördert werden.
Die Wirtschaftsweisen befürchten zudem, dass zunehmend nationale Interessen in den Vordergrund rücken: "Die Fliehkräfte in der Europäischen Union nehmen zu." Weitere Risiken erwachsen nach Ansicht der Experten aus den Personenkontrollen an Grenzen, eine Reaktion auf den Flüchtlingszustrom. Sollten sie im Schengen-Raum für längere Zeit fortbestehen, würde nach Ansicht der Forscher der Warenverkehr innerhalb Europas behindert.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein