Wirtschaftsweise warnen vor gravierenden Folgen eines "Brexit"

Die Wirtschaftsweisen warnen vor gravierenden Folgen eines britischen Austritts aus der Europäischen Union. "Insgesamt würde durch einen 'Brexit' das Risiko eines Wiederaufflammens der Krise im Euro-Raum erhöht", heißt es ihrer am Mittwoch vorgelegten aktualisierten Konjunkturprognose. Angesichts der großen Bedeutung Londons als Börsen- und Handelsstandort ergebe sich durch einen Brexit eine erhebliche Unsicherheit für die Finanzmärkte, warnen die Wissenschaftler um den Essener Forscher Christoph Schmidt.

Über den Verbleib in der EU werden die Briten am 23. Juni abstimmen. Sollten sie den Austritt beschließen, könnten sich nach Ansicht der Experten die politischen Gewichte innerhalb der EU verschieben und Auflösungstendenzen befördert werden.
Die Wirtschaftsweisen befürchten zudem, dass zunehmend nationale Interessen in den Vordergrund rücken: "Die Fliehkräfte in der Europäischen Union nehmen zu." Weitere Risiken erwachsen nach Ansicht der Experten aus den Personenkontrollen an Grenzen, eine Reaktion auf den Flüchtlingszustrom. Sollten sie im Schengen-Raum für längere Zeit fortbestehen, würde nach Ansicht der Forscher der Warenverkehr innerhalb Europas behindert.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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