Wirtschaftsstandort: ÖVP will auf Start-ups und Innovationen setzen

Wirtschaftsstandort: ÖVP will auf Start-ups und Innovationen setzen

Österreich liegt laut Vertretern der ÖVP sowohl bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung als auch bei der Forschungsquote auf hohem Niveau. Dennoch rutscht die Republik in punkto Innovation im internationalen Vergleich zurück und muss wieder an Tempo gewinnen, heißt es aus der Partei: Start-ups seien dafür ein wichtiger Faktor

"Mit den von Arbeitnehmervertretern geforderten Kürzungen der Arbeitszeiten wird man die Wirtschaft nicht stärken können", so ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka. Österreich müsse verstärkt auf Innovationen setzen. Bei Förderungen für Forschung und Entwicklung liegt Österreich schon im europaweiten Vergleich im Spitzenfeld, in zahlreichen Nischenbereichen sind österreichische Forschungsteams im Topbereich. Dort müsse angesetzt werden.

Skeptisch blickt Staatssekretär Harald Mahrer in die Zukunft: "Wir verdienen 6 von 10 Euro im Ausland". Es werde in Zukunft aber zu einer Innovations- und Machtverschiebung Richtung Asien kommen, man könne sich nicht am Erfolg vergangener Tage ausruhen. Österreich falle schon jetzt in internationalen Rankings zurück.

Österreich soll Start-up Pionier werden

Um schritthalten zu können, müsse Österreich wieder in die Gruppe der Innovationsführer und soll zum Start-up Pionier in Europa aufsteigen. Dafür müssen aber die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Stimmung zu verbessern. Eigenkapitalfinanzierungen, beispielsweise durch Beteiligungen, sollen erleichtert und Steueranreize geschaffen werden.

Die Interessenvertretung Junge Wirtschaft fordert unter anderem eine Senkung der Abgabenquote, damit Start-ups leichter Mitarbeiter einstellen können, eine Abschaffung der Mindest-Körperschaftssteuer und die Einführung eines Beteiligungsfreibetrags.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro