Wirtschaftsklima in Eurozone so gut wie zuletzt 2000

Brüssel (APA/Reuters) - Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone ist so gut wie seit 17 Jahren nicht mehr. Das Barometer stieg im Oktober überraschend kräftig um 0,9 auf 114,0 Punkte, wie die EU-Kommission am Montag mitteilte. "Damit wurde das höchste Niveau seit Oktober 2000 erreicht", betonte sie. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem leichten Plus auf 113,4 Zähler gerechnet.

Vor allem in der Industrie, bei den Einzelhändlern und im Bausektor nahm der Optimismus zu, in geringeren Umfang auch bei den Dienstleistern. Die Stimmung der Verbraucher blieb weitgehend unverändert. Besonders stark verbesserte sich das Wirtschaftsklima in Deutschland. Auch in Italien, Spanien und in den Niederlanden hellte es sich auf, während es sich in Frankreich eintrübte.

Die Währungsunion befindet sich derzeit im Aufwind - nicht zuletzt wegen der guten Weltkonjunktur. Prognosen von Ökonomen zufolge dürfte das Bruttoinlandsprodukt im zurückliegenden dritten Quartal um 0,5 Prozent gewachsen sein. Das Statistikamt Eurostat veröffentlicht dazu am Dienstag eine erste Schätzung.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen