Wirtschaftskammern nahmen 2014 rund 676 Mio. Euro ein

Wien (APA) - Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sowie die neun Landeskammern haben im Jahr 2014 über die Kammerumlagen von den heimischen Unternehmen 515,5 Mio. Euro eingenommen. Durch Sonderleistungen kamen noch einmal 160,9 Mio. Euro, macht zusammen 676,4 Mio. Euro.

Das geht aus der Beantwortung einer von den NEOS eingebrachten parlamentarischen Anfrage an das Wirtschaftsministerium hervor, über die der "Standard" am Dienstag online berichtet. Zahlen für das Jahr 2015 liegen noch nicht vor.

Die Personalausgaben stiegen 2014 um 5,4 Prozent auf knapp 285 Mio. Euro. In Summe beschäftigten die Kammern in diesem Zeitraum 3.887 Personen. Die Zusatzpensionen für ehemalige Mitarbeiter kosteten die Kammern fast 67 Mio. Euro, ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber 2013. Die Verwaltung des Kammerapparats schlug mit 29,4 Mio. Euro zu Buche.

Die Rücklagen der Wirtschaftskammern sanken etwas von 685 im Jahr 2013 auf 671 Mio. Euro im Jahr 2014. Erstmal Einblick verschafft die Anfragebeantwortung in die von den Kammern übernommenen Haftungen. Diese lagen 2014 bei 132 Mio. Euro. Der Großteil entfiel auf die Immobilienmanagement GmbH der Kammer (98 Mio. Euro), im Ausmaß von 21 Mio. Euro steht die WKO-Salzburg für die dortige Fachhochschule gerade.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit