Wirtschaftskammer Österreich 2014 mit 2,1 Mio. Euro Gewinn

Die Wirtschaftskammer Österreich weist für 2014 einen Bilanzgewinn von 2,1 Mio. Euro aus. Zum guten Ergebnis trage neben einer positiven Entwicklung von Kammerumlagen und Erträgen auch eine "ausgezeichnete Budgetdisziplin" bei, so WKÖ-Vizepräsident und Finanzreferent Richard Schenz am Donnerstag einer Mitteilung anlässlich der Präsentation des Rechnungsabschlusses vor dem Wirtschaftsparlament.

Die Kammerumlagen betrugen 198,5 Mio. Euro und lagen um 2,3 Prozent bzw. 4,4 Mio. Euro über dem Voranschlag. 2013 beliefen sich die Kammerumlagen auf 192,2 Mio. Euro und der Bilanzgewinn auf 1,6 Mio. Euro. Insgesamt betrugen 2014 die Einnahmen (Kammerumlagen, Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge) 251,8 Mio. Euro. Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge lagen um 2,0 Mio. Euro über dem Voranschlag. Die Personal- und Sachaufwendungen beliefen sich auf 247,6 Mio. Euro, davon entfielen 130,5 Mio. Euro auf den Personal- und Pensionsaufwand. Die Ausnützung der Kostenstellenbudgets liege bei "ausgezeichneten 95,4 Prozent".

"Es muss einmal mehr unterstrichen werden: Die WKÖ liegt gut auf Kurs" betonte Schenz. Mit der strengen Einhaltung des vorgegebenen Budgetpfads würden "Mittel für Zukunftsaufgaben im Sinne der heimischen Betriebe frei".

Der Betriebserfolg der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) habe sich auf rund 4,2 Mio. Euro belaufen, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter. Der Finanzerfolg habe rund 2,2 Mio. Euro betragen, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) mehr als 6,3 Mio. Nach Abzug von knapp 0,6 Mio. Euro an Steuern und Rücklagenbewegungen von per Saldo 3,7 Mio. Euro ergebe sich ein Bilanzgewinn von 2,1 Mio. Euro, der der Ausgleichsrücklage zugewiesen werde. Der Rechnungsabschluss sei vom Wirtschaftsparlament einhellig (mit fünf Stimmenthaltungen) beschlossen worden.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück