Wirtschaftsgespräche beim Forum Alpbach eröffnet

Alpbach (APA) - Am Dienstagnachmittag sind beim Europäischen Forum Alpbach die Wirtschaftsgespräche eröffnet worden. Der Forum-Vizepräsident und scheidende Nationalratspräsident, Claus Raidl, erinnerte zum Auftakt der Wirtschaftstage, dass heute vor 50 Jahren Martin Luther King seine berühmte "I Have a Dream"-Rede in Washington hielt. Resilienz und Hoffnung seien auch eine der wichtigen Themen bei der Tagung.

Eine sichtbare Änderung gibt es bei der Tagungskonzeption: Die Sozialpartner treten heuer nicht mehr als Co-Organisatoren der Wirtschaftsgespräche auf. Die Wirtschaftskammer ist heuer überhaupt nicht in Alpbach vertreten, die Arbeiterkammer sponsert als Partner nur mehr eine Diskussionsrunde. Die WKÖ hatte den Rückzug damit begründet, dass "mehr inhaltliche Themen-Fokussierung" gewünscht werde.

Raidl verwies bei der Eröffnungsrede darauf, dass die Trennung in beidseitigem Einvernehmen geschehen sei. Zwischen 2014 und 2017 waren die Sozialpartner als Großsponsoren der Wirtschaftsgespräche an Ort und Stelle. Die Industriellenvereinigung als langjähriger Unterstützer zog sich Ende 2013 zurück, weil sie ihren Status als Exklusivpartner verlor. Als neuer wissenschaftlichen Kooperationspartner ist heuer das SwissEconomicForum an Bord, wie Raidl auch mehrmals hervorhob.

Den künstlerischen Eröffnungsbeitrag lieferte die Wiener Perfomancekünstlerin Anna Mendelssohn. In ihrer Solo-Klima-Gipfelkonferenz "Cry Me A River" beschäftigte sie sich mit Mechanismen von Sprache und Rhetorik und beendete ihre Performance mit einer Tanzeinlage.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte