Wirtschaftsforscher: Aufschwung in der Eurozone setzt sich fort

Berlin (APA/Reuters) - Die Eurozone bleibt nach Prognose führender Forscher in der zweiten Jahreshälfte auf Erholungskurs. Sowohl im dritten als auch im vierten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozent wachsen, sagten das Münchner Ifo-Institut, das Schweizer KOF und das italienische Statistikamt Istat am Mittwoch voraus.

Bereits im Frühjahr expandierte die Wirtschaft in der Währungsunion in diesem Tempo. Für 2017 würde das ein Wachstum von 2,3 Prozent bedeuten.

"Treiber der Entwicklung sind die Investitionen, die von niedrigen Zinsen und verbesserten Kreditbedingungen profitieren", hieß es. "Stützend ist auch der Konsum der Haushalte." Die verfügbaren Einkommen seien gestiegen, die Arbeitsmarktlage gut. "Die positive Entwicklung der Weltwirtschaft wird der Nachfrage von außen helfen, auch wenn sie leicht gebremst wird durch den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, der einhergeht mit der Aufwertung des Euro", so die Experten.

Zu den Risiken zählen die Institute eine Verschlechterung der Wachstumsaussichten in den USA, die sich aus weiteren Enttäuschungen im Hinblick auf die zukünftige Wirtschaftspolitik der Regierung von Präsident Donald Trump ergeben könnten. "Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sind ebenfalls ein Unsicherheitsfaktor." Neben der Euro-Aufwertung könne auch der hohe Bestand an ausfallgefährdeten Krediten im Bankensektor einiger Mitgliedstaaten ein Risiko darstellen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro