Wirtschaftlicher Abwärtsdruck in China hat sich verstärkt

Peking (APA/Reuters) - Der Abwärtsdruck auf die chinesische Wirtschaft hat sich nach Angaben von Vize-Regierungschef Zhang Gaoli seit Beginn des Jahres etwas verstärkt. Sein Land müsse das Wirtschaftswachstum innerhalb einer vernünftigen Spanne halten, sagte Zhang am Sonntag. "Es ist unmöglich und unnötig für uns, das rasante Wachstum der Vergangenheit aufrecht zuerhalten."

China habe einen Preis dafür bezahlt. Stattdessen solle sich das Land auf die Verbesserung von Qualität und Effizienz konzentrieren und auf Strukturanpassungen setzen, sagte Zhang. Für dieses Jahr hat die Regierung ein Wachstzumziel in Höhe von rund sieben Prozent gesetzt. Im vergangenen Jahr war das Wachstum mit 7,4 Prozent auf den niedrigsten Wert seit 24 Jahren gefallen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht