Wirtschaft in Eurozone legte trotz Mini-Dämpfers weiter zu

Berlin - Die Konjunktur im Währungsraum setzt ihren Aufwärtstrend etwas verlangsamt fort. "Die Eurozone expandierte im Juli zwar mit leicht verringertem Tempo, die Wachstumsrate war jedoch erneut eine der höchsten der zurückliegenden vier Jahre", teilte das Markit-Institut am Freitag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 4000 Unternehmen mit.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschaft - also für die Industrie und den Service-Sektor - sank auf 53,7 Punkte, nach 54,2 Zählern im Juni. Damit bleibt das Barometer aber immer noch deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. "Trotz der Achterbahnfahrt bei der griechischen Schuldenkrise hat das Wirtschaftswachstum der Eurozone im Juli nur leicht an Dynamik eingebüßt", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor