Wirtschaft der Eurozone gewann etwas an Fahrt

Berlin (APA/Reuters) - Die Wirtschaft der Eurozone hat einen positiven Jahresauftakt erwischt. Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister legte im Jänner um 0,8 auf 52,2 Punkte zu, wie das Markit-Institut am Freitag zu seiner Umfrage unter 5.000 Unternehmen mitteilte. Das ist der beste Wert seit fünf Monaten. Ökonomen hatten nur mit 51,8 Zählern gerechnet.

Ab 50 Punkten signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Allerdings ist die Wachstumsrate nach wie vor besorgniserregend niedrig", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Die Konjunktur steht nicht nur weiter auf wackligen Beinen, sondern bleibt auch anfällig für Risiken und Rückschläge."

Sorgenkind ist nach wie vor Frankreich, das im Jänner erneut am schlechtesten abschnitt. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone verharrte den neunten Monat in Folge im Rückwärtsgang.

Es gibt aber auch Signale, dass die Währungsunion weiter an Schwung gewinnen könnte. So wurden erneut mehr Stellen geschaffen. Gleichzeitig werden Unternehmen wie Verbraucher durch sinkende Ölpreise entlastet. "Dank der anziehenden Nachfrage fiel der Zuwachs beim Auftragseingang im Jänner so hoch aus wie zuletzt vor fünf Monaten", hieß es weiter.

Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie kletterte um 0,2 auf 50,8 Punkte und damit auf den höchsten Wert seit einem halben Jahr. Das Barometer der Dienstleister legte um 0,7 auf 52,3 Zähler zu.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro