Wirbelstürme und Billigflieger machen United Continental zu schaffen

Chicago (APA/Reuters) - Wirbelstürme und die zunehmende Konkurrenz durch Billigflieger hinterlassen Spuren in den Geschäftszahlen der US-Fluggesellschaft United Continental. Der Gewinn sank im abgelaufenen Quartal auf 637 Millionen Dollar (541,71 Mio. Euro). Das ist ein Drittel weniger als vor Jahresfrist, wie die Nummer drei auf dem US-Markt am Mittwoch mitteilte.

Von Reuters befragte Analysten hatten beim Gewinn je Aktie jedoch einen noch stärkeren Rückgang vorhergesagt. Auch für die laufenden drei Monate zeigte sich das Unternehmen zurückhaltend und sagte eine Gewinnmarge vor Steuern zwischen drei und fünf Prozent voraus - noch vor einem Jahr waren es fast zehn Prozent.

United machte unter anderem zu schaffen, dass wegen des Wirbelsturms "Harvey" der wichtige Flughafen in Houston (Texas) mehrere Tage lang geschlossen war und anschließend der Wirbelsturm "Irma" für Chaos in Florida sorgte. Allein die gestrichenen Flüge schmälerten den Vorsteuergewinn um 185 Millionen Dollar. Dazu kommt die Konkurrenz von Billiganbietern wie Spirit Airlines und anderen, welche die Flugpreise drückt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker