Wintershall startet Ölförderung auf Meeresgrund ein Jahr früher

Kassel (APA/dpa) - Ein Jahr früher als geplant hat der Gas- und Ölkonzern Wintershall die Förderung auf dem Meeresboden vor Norwegen begonnen. Die Kosten lägen mit 1,2 Mrd. Euro mehr als ein Fünftel niedriger als erwartet, teilte die BASF-Tochter am Montag in Kassel mit.

Mit der Produktionsanlage direkt auf dem Meeresgrund werde die Förderung in Norwegen von 80.000 auf mehr als 100.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag gesteigert. Die Anlage auf dem Ölfeld Maria vor der Küste sei für Wintershall die bisher größte Investition in ein Offshore-Projekt unter eigener Betriebsführung.

Dass das Projekt günstiger und schneller umgesetzt wurde, liegt den Angaben zufolge an dem Konzept: Statt eine eigene Förderplattform in die norwegische See zu bauen, wurde das Ölfeld mit drei nahe gelegenen Plattformen des Kooperationspartners Statoil verbunden. Das habe die Kosten im Vergleich zu einem Plattformneubau halbiert, erklärte Hugo Dijkgraaf, Chef der norwegischen Wintershall-Tochter.

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter des weltgrößten Chemiekonzerns BASF.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach