Wintershall: Geschäftsbeziehung zu Gazprom trotz Sanktionen gut

Wintershall: Geschäftsbeziehung zu Gazprom trotz Sanktionen gut

(Reuters) - Der deutsche Öl- und Gaskonzern Wintershall stellt seine Kooperation mit dem russischen Energieriesen Gazprom trotz der EU-Sanktionen nicht infrage. "Wir sehen in den Geschäftsbeziehungen zu unserem Partner Gazprom keinerlei Beeinträchtigungen", sagte der Vorstand der BASF-Tochter, Rainer Seele, am Dienstag in Berlin. "Alte Liebe rostet nicht", sagte er mit Blick auf die 24 Jahre alte Kooperation mit Gazprom. In dieser Zeit habe es viele "ups und downs" gegeben. "Wir haben ein sehr gesundes Geschäft in Russland aufgebaut, wir haben sehr gesunde Geschäftsbeziehungen", sagte Seele.

Der geplante Anteilstausch mit Gazprom wird Seele zufolge wie zuletzt angekündigt im Herbst über die Bühne gehen. Auf eine entsprechende Frage von Reuters antwortete Seele mit "Ja". Wintershall will sein Gashandels- und Gasspeichergeschäft an die Russen abgeben, dafür im Gegenzug größere Anteile an großen Gasfeldern in Sibirien bekommen. Die zunehmenden politischen Spannungen mit Russland wegen des Ukraine-Konflikts nährten zuletzt Zweifel, ob die Vereinbarung tatsächlich umgesetzt wird. BASF hatte das im Dezember 2013 vereinbarte Tauschgeschäft ursprünglich zur Jahresmitte umsetzen wollen. Im Juli hatte der Konzern dann mitgeteilt, es werde erst im Herbst so weit sein.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne