Wintersaison brachte bisher in allen Bundesländern Zuwächse

Wien (APA) - In der noch laufenden Wintersaison 2017/2018 hat es von November bis Februar in allen Bundesländern Zuwächse gegeben - sowohl bei der Zahl der Ankünfte als auch bei der Zahl der Übernachtungen. Den stärksten relativen Anstieg bei den Ankünften und Nächtigungen verzeichnete Kärnten mit plus 9 bzw. plus 8,3 Prozent. Das geht aus hochgerechneten Daten der Statistik Austria von Mittwoch hervor.

In absoluten Zahlen kommt das südlichste Bundesland freilich weder bei Ankünften noch Nächtigungen an die größten heimischen Winterdestinationen heran. Es belegt in der bisherigen Wintersaison-Statistik bei den Übernachtungen nur den sechsten und bei den Ankünften gar nur den achten Rang.

Schaut man rein auf die Übernachtungszahlen, so gab es in Kärnten es 2,57 Millionen, im führenden Tirol 19,1 Millionen (plus 5,8 Prozent) und im zweitplatzierten Salzburg 11,22 Millionen (plus 6,5 Prozent).

Das dritte Bundesland am Stockerl hat mit Skifahren gar nichts zu tun, dafür umso mehr mit Städtetourismus. In Wien gab es um 3,7 Prozent mehr Nächtigungen und insgesamt knapp 4,29 Millionen. Vierter ist die Steiermark mit einem Plus von 4,5 Prozent und 4,05 Millionen Nächtigungen. Dann kommt Vorarlberg mit 3,44 Millionen Übernachtungen (plus 5,4 Prozent). Oberösterreich ist siebenter mit knapp 1,93 Millionen Übernachtungen (plus 6 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (1,77 Millionen Nächtigungen/plus 4,6 Prozent) und dem Schlusslicht Burgenland (0,63 Millionen/plus 2,1 Prozent).

Hinter den beiden Top-Herkunftsländern nach Ankünften und Übernachtungen - Deutschland und Niederlande - kommen Gäste aus der Schweiz und Liechtenstein am häufigsten. Bei ihnen gab es aber nur ein kleines Plus von 0,6 Prozent auf knapp 1,68 Millionen Übernachtungen. Dahinter folgen Wintertouristen aus UK (1,6 Millionen Übernachtungen/minus 1,2 Prozent), Tschechien (1,17 Millionen/plus 17,4 Prozent), Belgien (1,1/plus 20,2), Polen (0,91/plus 4,6), Dänemark (0,86/minus 1,2), Ungarn (0,8/plus 7,5), Italien (0,76/minus 1,8), Russland (0,62/plus 11,7), Rumänien (0,5/plus 9,3), Frankreich (0,44/minus 23), USA (0,4/plus 7,5) und Schweden (0,38/minus 1,5).

In Vier- und Fünfsternbetrieben gab es 12,9 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 5,1 Prozent. In Dreisternunterkünften wurde 7,33 Millionen Mal genächtigt (plus 5,7 Prozent). In Ein- und Zweisternhäusern wurden 2,87 Millionen Übernachtungen gezählt (plus 2,5 Prozent) und in gewerblichen Ferienwohnungen 4,6 Millionen (plus 14 Prozent). Dazu kommen statistisch noch 1,88 Millionen Übernachtungen in "sonstigen Betrieben" wie beispielsweise auf Campingplätzen oder in Kurheimen (plus 4 Prozent), so die Statistik Austria.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen