Windturbinenbauer Siemens Gamesa startet Jahr mit roten Zahlen

Zamudio/München (APA/dpa) - Der Preisdruck bei Windkraftanlagen an Land hat dem Anbieter Siemens Gamesa auch beim Start ins Geschäftsjahr zu schaffen gemacht. Im ersten Quartal brach der Umsatz um 23 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro ein. Unter dem Strich stand auch wegen Restrukturierungs- und Integrationskosten ein Nettoverlust von 35 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Siemens Gamesa war aus dem Zusammenschluss des Windenergiegeschäfts von Siemens mit dem spanischen Konkurrenten Gamesa entstanden. Eine Vergleichszahl für das Vorjahresquartal wurde nicht genannt.

Vorstandschef Markus Tacke stellte eine bessere zweite Jahreshälfte in Aussicht. Der im vergangenen Geschäftsjahr nahezu zusammengebrochene Markt in Indien komme wieder zurück. Bei den Preisen im Geschäft mit Windkraftanlagen, die an Land installiert werden (Onshore), sei von Quartal zu Quartal eine Stabilisierung zu erkennen, auch in den USA. Dennoch dürften die Preise im laufenden Geschäftsjahr um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz unter dem Vorjahreswert liegen.

Siemens Gamesa hatte nach einem schwachen Geschäftsjahr 2016/17 (30. September) und mit Blick auf das schwierige Marktumfeld beschlossen, sein Sparprogramm zu verschärfen. Im laufenden Restrukturierungsprogramm will der Konzern in drei Jahren bis zu 6.000 Stellen in 24 Ländern abbauen. Siemens hält noch 59 Prozent an dem Unternehmen. Der deutsche Elektrokonzern mit Sitz in München legt an diesem Mittwoch vor Beginn der Hauptversammlung seine Zahlen für das erste Quartal vor.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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