Windows 10 kommt im Sommer - Upgrade auch für raubkopierte Versionen

Microsoft drängt diesen Sommer mit kostenlosen Windows-Updates in den chinesischen Markt - egal ob Nutzer dort bisher legale oder raubkopierte Versionen des Betriebsprogramms auf ihren Computern haben. Alle PCs erhielten ein Upgrade auf Windows 10, auch wenn die Rechner bisher nicht mit Original-Programmen ausgerüstet seien, kündigte der zuständige Microsoft-Manager Terry Myerson an.

Zugleich nannte der US-Softwareriese erstmals ein Zeitfenster für die Veröffentlichung der neuesten Windows-Generation: Das Programm soll demnach diesen Sommer in 190 Ländern und 111 Sprachen auf den Markt kommen.

Bereits im Jänner hatte Microsoft angekündigt, dass Computer ab Windows 7 umsonst auf den neuesten Stand gebracht werden. So will der US-Softwareriese unter anderem Nutzer bei der Stange halten, die mit Windows 8 unzufrieden sind. Die aktuelle Version hat zahlreiche negative Kritiken geerntet. Windows 9 wird übersprungen.

Bisher einzigartig ist die Ankündigung eines Upgrades auch für Millionen Computer mit nicht regulären Windows-Versionen. Studien haben gezeigt, dass drei Viertel der PC-Software auf Rechnern in China ohne Lizenz aufgespielt wurde. Myerson sagte, der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo unterstütze Microsoft dabei, Windows 10 in China an die bisherigen Nutzer des Betriebssystems zu bringen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht