Windows 10 kommt im Sommer - Upgrade auch für raubkopierte Versionen

Microsoft drängt diesen Sommer mit kostenlosen Windows-Updates in den chinesischen Markt - egal ob Nutzer dort bisher legale oder raubkopierte Versionen des Betriebsprogramms auf ihren Computern haben. Alle PCs erhielten ein Upgrade auf Windows 10, auch wenn die Rechner bisher nicht mit Original-Programmen ausgerüstet seien, kündigte der zuständige Microsoft-Manager Terry Myerson an.

Zugleich nannte der US-Softwareriese erstmals ein Zeitfenster für die Veröffentlichung der neuesten Windows-Generation: Das Programm soll demnach diesen Sommer in 190 Ländern und 111 Sprachen auf den Markt kommen.

Bereits im Jänner hatte Microsoft angekündigt, dass Computer ab Windows 7 umsonst auf den neuesten Stand gebracht werden. So will der US-Softwareriese unter anderem Nutzer bei der Stange halten, die mit Windows 8 unzufrieden sind. Die aktuelle Version hat zahlreiche negative Kritiken geerntet. Windows 9 wird übersprungen.

Bisher einzigartig ist die Ankündigung eines Upgrades auch für Millionen Computer mit nicht regulären Windows-Versionen. Studien haben gezeigt, dass drei Viertel der PC-Software auf Rechnern in China ohne Lizenz aufgespielt wurde. Myerson sagte, der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo unterstütze Microsoft dabei, Windows 10 in China an die bisherigen Nutzer des Betriebssystems zu bringen.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"