Windanlagenbauer Senvion nimmt Kurs auf die Börse

Frankfurt - Der Windanlagenbauer Senvion kann bei seinem zweiten Anlauf mit einem Erfolg seines Börsengangs rechnen. Die Bücher für die Platzierung seien mehr als zwei Mal gefüllt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit ein Börsengang gelingt, müssen die Bücher in der Regel zwei Mal gefüllt sein, so können die begleitenden Banken unter den Investoren auswählen.

Der deutsche Windanlagenbauer hatte seinen ursprünglich für vergangenen Freitag geplanten Börsengang wegen einer schwachen Nachfrage zunächst abgesagt. Am Montag nahm Senvion das Vorhaben wieder auf und machte dabei deutliche Zugeständnisse an die Investoren. Die Preisspanne wurde auf 15,50 bis 17,00 Euro je Aktie gesenkt, das Volumen auf maximal 18,7 Millionen von bis zu 29,9 Millionen Aktien eingedampft.

Damit fließen den Eigentümern, den Finanzinvestoren Centerbridge und Arpwood, maximal 318 Mio. Euro zu. Ursprünglich hatten sie auf mehr als doppelt so viel gehofft. Sein Debüt an der Frankfurter Börse will Senvion nun am Mittwoch feiern.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

Newsticker

EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

Newsticker

EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

Newsticker

Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein