Windanlagenbauer Senvion nimmt Kurs auf die Börse

Frankfurt - Der Windanlagenbauer Senvion kann bei seinem zweiten Anlauf mit einem Erfolg seines Börsengangs rechnen. Die Bücher für die Platzierung seien mehr als zwei Mal gefüllt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit ein Börsengang gelingt, müssen die Bücher in der Regel zwei Mal gefüllt sein, so können die begleitenden Banken unter den Investoren auswählen.

Der deutsche Windanlagenbauer hatte seinen ursprünglich für vergangenen Freitag geplanten Börsengang wegen einer schwachen Nachfrage zunächst abgesagt. Am Montag nahm Senvion das Vorhaben wieder auf und machte dabei deutliche Zugeständnisse an die Investoren. Die Preisspanne wurde auf 15,50 bis 17,00 Euro je Aktie gesenkt, das Volumen auf maximal 18,7 Millionen von bis zu 29,9 Millionen Aktien eingedampft.

Damit fließen den Eigentümern, den Finanzinvestoren Centerbridge und Arpwood, maximal 318 Mio. Euro zu. Ursprünglich hatten sie auf mehr als doppelt so viel gehofft. Sein Debüt an der Frankfurter Börse will Senvion nun am Mittwoch feiern.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Luxusgüterkonzern Hermes profitiert von einer ungebremsten Nachfrage aus China. Im ersten Halbjahr dürfte sich der operative Gewinn deshalb in Reichweite zum Rekordniveau des Vorjahreszeitraums bewegen, teilte das für seine teuren Seidentücher und Handtaschen bekannte Unternehmen am Freitag mit.
 

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Chinesen greifen bei Hermes zu - Umsatz stieg deutlich an

Havanna (APA/AFP) - Kuba will die sozialistische Wirtschaftsordnung vorsichtig lockern und das Recht auf begrenzten Privatbesitz in der Verfassung verankern. Ab Samstag befasst sich das kubanische Parlament mit einer Verfassungsreform, die marktsozialistische Elemente vorsieht. Zudem soll es künftig auch eine Aufteilung der politischen Macht zwischen dem Staatsoberhaupt und einem Regierungschef geben.
 

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Sozialistisches Kuba öffnet sich für begrenzten Privatbesitz

Wiesbaden (APA/dpa-AFX) - In Deutschland sind die Erzeugerpreise im Juni wie erwartet deutlich gestiegen. Sie seien um 3,0 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat geklettert, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Analysten hatten dies prognostiziert. Im Vormonat hatte der Anstieg 2,7 Prozent betragen.
 

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Erzeugerpreise in Deutschland stiegen im Juni um 3 Prozent