Wikipedia-Stiftung verklagt NSA wegen Online-Massenüberwachung

Die Stiftung hinter dem Online-Lexikon Wikipedia und mehrere Bürgerrechtsorganisationen verklagen den US-Geheimdienst NSA wegen der massenhaften Überwachung des Internets. Die NSA verstoße gegen den ersten und vierten Zusatz der amerikanischen Verfassung, die Meinungsfreiheit und das Recht auf Privatsphäre schützten, heißt es in der Klage. Das Gericht müsse die Überwachung des Internetverkehrs durch die NSA stoppen, forderte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in einem Gastbeitrag für die "New York Times".


Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) reichte die Klage nach eigenen Angaben vom Dienstag im Auftrag der Stiftung Wikimedia ein. Beteiligt sind auch weitere Gruppen, darunter Amnesty International USA und Human Rights Watch. "Indem sie das Rückgrat des Internets anzapft, belastet die NSA das Rückgrat der Demokratie", schrieb Wikimedia-Direktorin Lila Tretikov in einem Blog. Die Klage richtet sich auch gegen das US-Justizministerium. Wie die NSA reagierte es zunächst nicht auf eine Anfrage für eine Stellungnahme.

Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hatte das Ausmaß der NSA-Überwachungspraxis offengelegt. Die Enthüllungen lösten einen weltweiten Sturm der Empörung aus.

Wien (APA) - Die Zeit der zweistelligen Wachstumsraten im Paketgeschäft der Österreichischen Post AG gehören bald der Vergangenheit an. "Das Wachstum im Paketbereich wird sich im nächsten Jahr mit Sicherheit in den einstelligen Bereich begeben, weil wir hier natürlich einen Amazon-Effekt haben werden", sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalsdaten.
 

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Amazon-Effekt wird bei der Post das Paket-Wachstum dämpfen

Wien/Neudörfl (APA) - Beim Büromöbelhersteller Neudoerfler werkt seit August ein neues Führungsteam. Heidi Adelwöhrer (48) hat die Unternehmensführung sowie den Finanzbereich über, Bernhardt Kronnerwetter (46) ist als COO für die Bereiche Produktion, Logistik sowie Customizing & Engineering zuständig.
 

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Neues Führungsteam bei Büromöbelhersteller Neudoerfler

London/Brüssel (APA/AFP) - Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Turbulenzen in Großbritannien hat EU-Ratspräsident Donald Tusk erneut für einen Verzicht auf den Brexit geworben. Auf diesen Fall sei die EU "am besten vorbereitet", sagte Tusk am Donnerstag in Brüssel.
 

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Brexit - Tusk: EU "am besten" auf Verzicht von Austritt vorbereitet