Wikipedia-Stiftung verklagt NSA wegen Online-Massenüberwachung

Die Stiftung hinter dem Online-Lexikon Wikipedia und mehrere Bürgerrechtsorganisationen verklagen den US-Geheimdienst NSA wegen der massenhaften Überwachung des Internets. Die NSA verstoße gegen den ersten und vierten Zusatz der amerikanischen Verfassung, die Meinungsfreiheit und das Recht auf Privatsphäre schützten, heißt es in der Klage. Das Gericht müsse die Überwachung des Internetverkehrs durch die NSA stoppen, forderte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in einem Gastbeitrag für die "New York Times".


Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) reichte die Klage nach eigenen Angaben vom Dienstag im Auftrag der Stiftung Wikimedia ein. Beteiligt sind auch weitere Gruppen, darunter Amnesty International USA und Human Rights Watch. "Indem sie das Rückgrat des Internets anzapft, belastet die NSA das Rückgrat der Demokratie", schrieb Wikimedia-Direktorin Lila Tretikov in einem Blog. Die Klage richtet sich auch gegen das US-Justizministerium. Wie die NSA reagierte es zunächst nicht auf eine Anfrage für eine Stellungnahme.

Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hatte das Ausmaß der NSA-Überwachungspraxis offengelegt. Die Enthüllungen lösten einen weltweiten Sturm der Empörung aus.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen