Wikipedia-Stiftung verklagt NSA wegen Online-Massenüberwachung

Die Stiftung hinter dem Online-Lexikon Wikipedia und mehrere Bürgerrechtsorganisationen verklagen den US-Geheimdienst NSA wegen der massenhaften Überwachung des Internets. Die NSA verstoße gegen den ersten und vierten Zusatz der amerikanischen Verfassung, die Meinungsfreiheit und das Recht auf Privatsphäre schützten, heißt es in der Klage. Das Gericht müsse die Überwachung des Internetverkehrs durch die NSA stoppen, forderte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in einem Gastbeitrag für die "New York Times".


Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) reichte die Klage nach eigenen Angaben vom Dienstag im Auftrag der Stiftung Wikimedia ein. Beteiligt sind auch weitere Gruppen, darunter Amnesty International USA und Human Rights Watch. "Indem sie das Rückgrat des Internets anzapft, belastet die NSA das Rückgrat der Demokratie", schrieb Wikimedia-Direktorin Lila Tretikov in einem Blog. Die Klage richtet sich auch gegen das US-Justizministerium. Wie die NSA reagierte es zunächst nicht auf eine Anfrage für eine Stellungnahme.

Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hatte das Ausmaß der NSA-Überwachungspraxis offengelegt. Die Enthüllungen lösten einen weltweiten Sturm der Empörung aus.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus