Wifo: Ertragskraft der österreichischen Sachgüter-Erzeugung gesunken

Wien - Seit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 hat sich die Ertragskraft der österreichischen Sachgüter-Erzeugung deutlich verschlechtert und eine spürbare Erholung ist bis heute nicht in Sicht. Nach Berechnungen des Wifo und der KMU Forschung Austria betrug die Cashflow-Umsatz-Relation im vergangenen Jahr 8,4 Prozent und lag damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 9,4 Prozent vor der Krise.

Der Rückgang der Ertragsquote um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (8,7 Prozent) sei vor allem auf das verhaltene Wachstum der Wertschöpfung zurückzuführen, erklärte das Wifo am Donnerstag in einer Aussendung. Für heuer sei eine leichte Erholung der Ertragskraft zu erwarten. Die reale Wertschöpfung der Sachgütererzeugung wuchs 2013 um 0,6 Prozent und stagniert seither weitgehend (2014: +0,1 Prozent, 2015: +/- 0 Prozent). Kleinere Unternehmen haben im Durchschnitt eine niedrigere Ertragsquote als größere.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los