Wifo: Ertragskraft der österreichischen Sachgüter-Erzeugung gesunken

Wien - Seit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 hat sich die Ertragskraft der österreichischen Sachgüter-Erzeugung deutlich verschlechtert und eine spürbare Erholung ist bis heute nicht in Sicht. Nach Berechnungen des Wifo und der KMU Forschung Austria betrug die Cashflow-Umsatz-Relation im vergangenen Jahr 8,4 Prozent und lag damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 9,4 Prozent vor der Krise.

Der Rückgang der Ertragsquote um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (8,7 Prozent) sei vor allem auf das verhaltene Wachstum der Wertschöpfung zurückzuführen, erklärte das Wifo am Donnerstag in einer Aussendung. Für heuer sei eine leichte Erholung der Ertragskraft zu erwarten. Die reale Wertschöpfung der Sachgütererzeugung wuchs 2013 um 0,6 Prozent und stagniert seither weitgehend (2014: +0,1 Prozent, 2015: +/- 0 Prozent). Kleinere Unternehmen haben im Durchschnitt eine niedrigere Ertragsquote als größere.

Houston (Texas) (APA/Reuters) - Der Ölfeldausrüster Halliburton profitiert vom Schieferöl-Boom in den USA. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 50 Prozent auf 5,9 Mrd. Dollar (4,81 Mrd. Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. Vor allem in Nordamerika, wo Halliburton 55 Prozent der Erlöse erwirtschaftet, lief es rund. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn lag bei 53 Cent je Aktie und damit über den vom Markt erwarteten 46 Cent.
 

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Halliburton besser als erwartet - Legt für US-Steuerreform zurück

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Regierung hat einen Zeitungsbericht über neue Abgas-Probleme bei Audi bestätigt. Das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) habe bei der Prüfung von aktuellen Audi-Dieselfahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen für die Schadstoffreinigung festgestellt, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Montag.
 

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DE-Kraftfahrtbundesamt stieß auf jüngsten Audi-Abgasskandal

Wien/Davos (APA) - Österreich ist im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente im besseren Mittelfeld gelandet. Laut einer Studie in 119 Ländern landete Österreich auch heuer auf Platz 18, einen Platz vor Deutschland (19) und vor anderen großen Industrienationen wie Frankreich oder Japan. Den Spitzenplatz belegte zum fünften Mal in Folge die Schweiz.
 

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Österreich in weltweitem Talente-Wettbewerb auf Platz 18