Wifo: Ertragskraft der österreichischen Sachgüter-Erzeugung gesunken

Wien - Seit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 hat sich die Ertragskraft der österreichischen Sachgüter-Erzeugung deutlich verschlechtert und eine spürbare Erholung ist bis heute nicht in Sicht. Nach Berechnungen des Wifo und der KMU Forschung Austria betrug die Cashflow-Umsatz-Relation im vergangenen Jahr 8,4 Prozent und lag damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 9,4 Prozent vor der Krise.

Der Rückgang der Ertragsquote um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (8,7 Prozent) sei vor allem auf das verhaltene Wachstum der Wertschöpfung zurückzuführen, erklärte das Wifo am Donnerstag in einer Aussendung. Für heuer sei eine leichte Erholung der Ertragskraft zu erwarten. Die reale Wertschöpfung der Sachgütererzeugung wuchs 2013 um 0,6 Prozent und stagniert seither weitgehend (2014: +0,1 Prozent, 2015: +/- 0 Prozent). Kleinere Unternehmen haben im Durchschnitt eine niedrigere Ertragsquote als größere.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …