Wifo: Hohe Konjunkturdynamik setzte sich im dritten Quartal fort

Wien (APA) - Österreichs Wirtschaft ist auch im dritten Quartal kräftig gewachsen. Die hohe Konjunkturdynamik aus dem ersten Halbjahr hat sich laut Wifo fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent. Das Wachstum stehe auf breiter Basis, getragen von der Inlandsnachfrage und der Außenwirtschaft, so das Wifo. Das starke Industriewachstum beflügle die Konjunktur.

Der Aufschwung habe sich im dritten Quartal fortgesetzt: Im ersten Quartal 2017 wuchs die Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal um ebenfalls 0,9 Prozent, im zweiten Quartal um 0,8 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 stieg das unbereinigt BIP um 3,2 Prozent, teilte das Wifo am Donnerstag mit.

Damit wurde die Schnellschätzung von Ende Oktober nach oben revidiert - um 0,6 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich und um 0,1 Prozentpunkte im Vorquartalsvergleich. Ausschließlich saison- und arbeitstagsbereinigt (Kennzahl laut Eurostat-Vorgabe) betrug das Wachstum in Österreich 0,8 Prozent und lag damit leicht über jenem im Euroraum und der EU 28 (je +0,6 Prozent).

"Wie bereits im gesamten Jahresverlauf wird die starke wirtschaftliche Dynamik von allen Nachfragekomponenten getragen", so das Wifo in seiner heutigen Pressemitteilung. Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt erhöhe die Ausgabenbereitschaft der privaten Haushalte, die mit 0,4 Prozent etwas stärker als zuletzt expandierten. Die öffentlichen Konsumausgaben stiegen um ebenfalls 0,4 Prozent.

Die Investitionstätigkeit der heimischen Unternehmen bleibt hoch, der Wachstumshöhepunkt dürfte aber im ersten Halbjahr bereits überschritten worden sein. Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen im dritten Quartal um 1,2 Prozent (2. Quartal: +2,1 Prozent), die Bauinvestitionen um 0,4 Prozent (2. Quartal: +0,9 Prozent).

Der Außenhandel leistete erneut einen positiven Wachstumsbeitrag, allerdings verlor das Tempo im Güterbereich etwas an Schwung (+0,7 Prozent nach +1,4 Prozent im 2. Quartal). Wegen der stärkeren Dienstleistungsexporte stiegen die Ausfuhren um 0,9 Prozent und damit stärker als die Importe (+0,8 Prozent).

In der Industriekonjunktur legte der Aufschwung erneut an Tempo zu. Die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung stieg im dritten Quartal um 2,9 Prozent (2. Quartal: 2,1 Prozent). In der Bauwirtschaft hält die positive Grunddynamik weiterhin an (+0,6 Prozent nach +0,8 Prozent im 2. Quartal). Die Marktdienstleistungen unterstützen weiterhin den Konjunkturaufschwung. Die Wertschöpfung im Handel wurde um 0,9 Prozent ausgeweitet, im Bereich Beherbergung und Gastronomie stieg sie ebenfalls robust (+0,5 Prozent).

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren