Wifo: Gute Konjunktur setzt sich im ersten Halbjahr 2018 fort

Wien (APA) - Die gute Konjunktur wird nach Ansicht des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) ihren Schwung ins neue Jahr mitnehmen und sich auch im ersten Halbjahr 2018 fortsetzen. Das gelte sowohl für Österreich als auch die Eurozone und weltweit, erklärte das Wifo am Dienstag mit Verweis auf verschiedene Wirtschaftsindikatoren.

In Österreich wachse die Wirtschaft so stark wie zuletzt vor sieben Jahren - im dritten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent zugenommen. Zudem würden die Firmen ihre aktuelle Lage laut Wifo-Konjunkturtest von November neuerlich besser einschätzen, und die Aussichten seien weiterhin außergewöhnlich positiv, wenngleich sich die Investitionsdynamik im dritten Quartal nach zwei Jahren starker Zuwächse etwas abgeschwächt habe.

Im Euroraum stieg das BIP im dritten Quartal saisonbereinigt um 0,6 Prozent, wobei das kräftige Wachstum fast alle Länder betraf. Auch die Einschätzung der aktuellen Entwicklung und die Aussichten für die kommenden Monate hätten sich laut Konjunkturtest der EU-Kommission im November verbessert und seien äußerst positiv. "Die kräftige Konjunktur dürfte sich im Euroraum also fortsetzen", nimmt das Wifo an.

Auch die internationale Konjunktur ist nach Wifo-Einschätzung "weiterhin kräftig und dürfte ihren Schwung in die ersten Monate des kommenden Jahres mitnehmen". In den USA sei die Wirtschaft im dritten Quartal mit +0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal stark gewachsen. Die US-Industrieproduktion habe im Oktober zugenommen, und die weiter äußerst positive Konsumentenstimmung lasse in den nächsten Monaten eine anhaltend lebhafte Konsumnachfrage der privaten Haushalte erwarten.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht