WIFO: De-Industrialisierung bremst die Wirtschaft nicht

Wien (APA) - Die De-Industrialisierung der EU aufgrund der Entwicklung hin zu einer wissensgetriebenen Dienstleistungsgesellschaft wirkt sich laut Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO positiv auf die Produktivität aus. "Die vielfach befürchteten Wachstumsverluste aus der Tertiärisierung bestätigen sich demnach nicht", so das WIFO am Freitag in einer Aussendung.

Grund sei, dass sich Wissenstransfer und unternehmerische Innovationsprozesse positiv auf die Produktivität in anderen Branchen auswirkten. Weiters seien wissensintensive Dienstleister häufig für unterschiedliche Unternehmen tätig und würden so Best-Practice-Beispiele in anderen Unternehmen verbreiten. Drittens ermöglichten es diese Dienste gerade kleinen Unternehmen, hoch spezialisiertes Wissen zu nutzen, das sonst nicht zur Verfügung stünde.

Fazit der Studienautoren Matthias Firgo und Peter Mayerhofer für die Zukunft: "Wesentlich wird es daher etwa sein, bereits verfügbare Förderprogramme stärker auf immaterielle Investitionen und Dienstleistungsinnovationen auszurichten, und die Vorteile - und Grenzen - einer Nutzung von unternehmensnahen Diensten stärker als Gegenstand in Informations- und Beratungsinitiativen für kleinere Unternehmen zu verankern."

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"