WIFO: De-Industrialisierung bremst die Wirtschaft nicht

Wien (APA) - Die De-Industrialisierung der EU aufgrund der Entwicklung hin zu einer wissensgetriebenen Dienstleistungsgesellschaft wirkt sich laut Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO positiv auf die Produktivität aus. "Die vielfach befürchteten Wachstumsverluste aus der Tertiärisierung bestätigen sich demnach nicht", so das WIFO am Freitag in einer Aussendung.

Grund sei, dass sich Wissenstransfer und unternehmerische Innovationsprozesse positiv auf die Produktivität in anderen Branchen auswirkten. Weiters seien wissensintensive Dienstleister häufig für unterschiedliche Unternehmen tätig und würden so Best-Practice-Beispiele in anderen Unternehmen verbreiten. Drittens ermöglichten es diese Dienste gerade kleinen Unternehmen, hoch spezialisiertes Wissen zu nutzen, das sonst nicht zur Verfügung stünde.

Fazit der Studienautoren Matthias Firgo und Peter Mayerhofer für die Zukunft: "Wesentlich wird es daher etwa sein, bereits verfügbare Förderprogramme stärker auf immaterielle Investitionen und Dienstleistungsinnovationen auszurichten, und die Vorteile - und Grenzen - einer Nutzung von unternehmensnahen Diensten stärker als Gegenstand in Informations- und Beratungsinitiativen für kleinere Unternehmen zu verankern."

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden