Wifo - Österreichs Wirtschaft behält Schwung in nächsten Monaten bei

Wien (APA) - Die österreichischen Wirtschaftsforscher sind für die nächsten Monate optimistisch, genauso wie die meisten Firmen im Land und vor allem auch die Konsumenten. Die Konjunktur ist nach Wifo-Angaben derzeit international wie in Österreich anhaltend kräftig und dürfte ihren Schwung auch in den ersten Monaten 2018 beibehalten.

Der österreichische Arbeitsmarkt erhole sich weiter, wenngleich die Arbeitslosigkeit anhaltend hoch sei, schrieb das Wirtschaftsforschungsinstitut am Donnerstag.

Im 4. Quartal 2017 hat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Wifo-Schnellschätzung gegenüber dem Vorquartal um 0,8 Prozent zugelegt. Von guten Nachfrageimpulsen profitiere insbesondere die Sachgütererzeugung. Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage und die künftige Geschäftssituation nach wie vor äußerst positiv ein, heißt es im heutigen Bericht.

Etwas schlechter geworden sei die Stimmung am Bau und zuletzt auch in der Sachgütererzeugung. Die Dienstleister sehen bessere Zeiten. Auch die Konsumentenstimmung sei optimistisch. Die gute Konjunktur verbessere auch die Situation auf dem österreichischen Arbeitsmarkt.

In Summe spricht das Institut von einer schwungvollen Konjunktur im ersten Halbjahr 2018.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen