Wifo - Österreichs Wirtschaft behält Schwung in nächsten Monaten bei

Wien (APA) - Die österreichischen Wirtschaftsforscher sind für die nächsten Monate optimistisch, genauso wie die meisten Firmen im Land und vor allem auch die Konsumenten. Die Konjunktur ist nach Wifo-Angaben derzeit international wie in Österreich anhaltend kräftig und dürfte ihren Schwung auch in den ersten Monaten 2018 beibehalten.

Der österreichische Arbeitsmarkt erhole sich weiter, wenngleich die Arbeitslosigkeit anhaltend hoch sei, schrieb das Wirtschaftsforschungsinstitut am Donnerstag.

Im 4. Quartal 2017 hat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Wifo-Schnellschätzung gegenüber dem Vorquartal um 0,8 Prozent zugelegt. Von guten Nachfrageimpulsen profitiere insbesondere die Sachgütererzeugung. Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage und die künftige Geschäftssituation nach wie vor äußerst positiv ein, heißt es im heutigen Bericht.

Etwas schlechter geworden sei die Stimmung am Bau und zuletzt auch in der Sachgütererzeugung. Die Dienstleister sehen bessere Zeiten. Auch die Konsumentenstimmung sei optimistisch. Die gute Konjunktur verbessere auch die Situation auf dem österreichischen Arbeitsmarkt.

In Summe spricht das Institut von einer schwungvollen Konjunktur im ersten Halbjahr 2018.

Wien (APA) - Die Bundesregierung hat heute, Montag, beim IKT-Konvent in Wien ihre neue Digitalstrategie vorgestellt. Die Kernthemen der Veranstaltung waren der Ausbau der 5G-Mobilfunktechnlogie, die Digitalisierung von Klein-und Mittelunternehmen sowie die Integration von digitalen Lehrinhalten in die Bildung. Österreich soll Spitzenreiter beim Thema Digitalisierung werden.
 

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IKT-Konvent: Österreich soll digitaler Vorreiter werden

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der mit einer Reihe von Schmiergeldskandalen konfrontierte Schweizer Pharmakonzern Novartis knüpft die Auszahlung von Boni an seine Vertriebsmitarbeiter auch an ihr ethisch korrektes Verhalten. Sie müssen auf einer dreistufigen Bewertungsskala mindestens die Note 2 erreichen, um sich für die variablen Lohnanteile zu qualifizieren.
 

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Novartis knüpft Boni-Zahlungen an korrektes Verhalten

Istanbul (APA/Reuters) - Angesichts des Verfalls der Landeswährung Lira drückt die Türkei bei konkursbedrohten Firmen ein Auge zu. Sie müssen in Fremdwährungen aufgelaufene Verluste nicht mehr berücksichtigen, wenn es um die Entscheidung geht, Insolvenz anzumelden. Eine solche Regelung wurde nun in das Handelsgesetz aufgenommen und soll bis Anfang 2023 gelten.
 

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Türkei nimmt vom Aus bedrohten Firmen Fremdwährungssorgen