Wienwert verliert abermals gegen VKI - Werbung irreführend

Wien - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) wirft der Wienwert Immobilien Finanz AG irreführende Werbung vor und hat nun auch in zweiter Instanz recht bekommen. Die Konsumentenschützer hatten der Wienwert vorgeworfen mit unrichtigen Angaben zu werben und bereits in erster Instanz gesiegt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Und darum geht es: Die Wienwert Immobilienanleihe wurde damit beworben, dass sie "grundbuchbesichert" sei. Im Kleingedruckten wurde dann aber eingeschränkt, dass dies nur gelte, soweit dies auch möglich sei. Die Wienwert hatte nach der ersten gerichtlichen Niederlage angekündigt, sie wolle mit ihrer Berufung Klarheit haben, was in der Werbung erlaubt ist.

"Nicht betont wurde, dass eine 'grundbücherliche Sicherstellung' nur eingeräumt wird, wenn dies auch tatsächlich möglich ist. Das ist zum Beispiel dann nicht der Fall, wenn der Erwerb einer Liegenschaft drittfinanziert wird. Hier wird die Bank im ersten Rang eingetragen - und nicht wie aufgrund der Werbung zu erwarten - die Anleger", so die Konsumentenschützer am Dienstag in einer Aussendung.

Und VKI-Juristin Beate Gelbmann gibt einen Tipp: "Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen erscheinen Zinsen in der Höhe von 6,5 Prozent lukrativ. Hohe Zinsen bedeuten jedoch immer auch ein höheres Risiko."

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor