Wienwert-Pleite - Angebotsfrist für Wienwert AG bis Montag verlängert

Wien (APA) - Die Angebotsfrist für die Wienwert AG, die zu 99 Prozent im Eigentum der insolventen Wienwert-Holding steht, ist bis Montag (12.3.2018), 12 Uhr, verlängert worden. Der Grund sollen neue Interessenten sein, die rund um das vergangene Wochenende ihr Interesse bekundet haben sollen, schreibt das Immo-Portal "immoflash". Ursprünglich wäre die Angebotsfrist heute (Donnerstag) um 18 Uhr abgelaufen.

Unter den Interessenten sollen sich auch einige große heimische Immobilienunternehmen befinden, schreibt "immoflash" - auch Buwog, UBM, Strauss und Partner, die Wertinvest von Michael Tojner und die Vienna Estate hätten Zugang zum Datenraum erhalten.

Die Kerbler Holding hatte ursprünglich ebenfalls ihr Interesse bekundet, man habe aber nach Einsichtnahme in die Unterlagen kein weiteres Interesse, sagte Günter Kerbler zu "immoflash". Auf der Liste fehlen soll der deutsche Investor, der im Vorfeld von dem Anwalt der Wienwert-Gründer Wolfgang Sedlmayer und Nikos Bakir als Käufer ins Spiel gebracht wurde.

Die fünf Bestbieter werden zum einem anschließenden transparenten Bieterverfahren in Anwesenheit des Gläubigerausschusses und des Konkursgerichts eingeladen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen