Wienwert-Pleite - Angebotsfrist für Wienwert AG bis Montag verlängert

Wien (APA) - Die Angebotsfrist für die Wienwert AG, die zu 99 Prozent im Eigentum der insolventen Wienwert-Holding steht, ist bis Montag (12.3.2018), 12 Uhr, verlängert worden. Der Grund sollen neue Interessenten sein, die rund um das vergangene Wochenende ihr Interesse bekundet haben sollen, schreibt das Immo-Portal "immoflash". Ursprünglich wäre die Angebotsfrist heute (Donnerstag) um 18 Uhr abgelaufen.

Unter den Interessenten sollen sich auch einige große heimische Immobilienunternehmen befinden, schreibt "immoflash" - auch Buwog, UBM, Strauss und Partner, die Wertinvest von Michael Tojner und die Vienna Estate hätten Zugang zum Datenraum erhalten.

Die Kerbler Holding hatte ursprünglich ebenfalls ihr Interesse bekundet, man habe aber nach Einsichtnahme in die Unterlagen kein weiteres Interesse, sagte Günter Kerbler zu "immoflash". Auf der Liste fehlen soll der deutsche Investor, der im Vorfeld von dem Anwalt der Wienwert-Gründer Wolfgang Sedlmayer und Nikos Bakir als Käufer ins Spiel gebracht wurde.

Die fünf Bestbieter werden zum einem anschließenden transparenten Bieterverfahren in Anwesenheit des Gläubigerausschusses und des Konkursgerichts eingeladen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne