Wienwert AG wirbt im Internet um Vertrauen

Wien (APA) - Während erste Anwälte Sammelklagen für Investoren bewerben, die von der Insolvenz der WW Holding AG (früher: Wienwert Holding) betroffen sind, wirbt ihre Tochter Wienwert AG um Vertrauen: Im Internet, wo der Vorstand "nochmals dezidiert festhalten möchte, dass das Insolvenzverfahren nur die WW Holding AG - also die 'alte' Wienwert - und nicht die neue Tochtergesellschaft Wienwert AG betrifft".

Das Insolvenzverfahren betrifft der entgeltlichen Einschaltung zufolge nicht Investoren der letzten beiden "Wienwert-Unternehmensanleihen" (AT0000A1W4Q5, AT0000A1YG24), Immobilienprojekte der Wienwert AG, wie zum Beispiel den "Einkaufsspitz" in Floridsdorf und auch nicht Sponsoringvereinbarungen mit Wienwert AG, wie zum Beispiel mit dem SK Rapid Wien sowie alle weiteren vertraglichen Beziehungen, die mit Wienwert AG abgeschlossen wurden.

Die Tochtergesellschaft Wienwert AG soll nun im Rahmen eines strukturierten Verkaufsverfahrens im Insolvenzverfahren der WW Holding AG verkauft werden, erinnert das Unternehmen in der Online-Werbung.

Die Wienwert-Gruppe hat in 23 Emissionen Anleihen im Wert von 40 Mio. Euro verkauft. Die Muttergesellschaft Wienwert Holding ist nun insolvent, die Tochter Wienwert nicht. Nach Angaben des Firmenchefs Stefan Gruze sind von der Insolvenz der WW Holding rund 900 Anleger betroffen, 16 Unternehmensanleihen mit einem Volumen von rund 35 Millionen Euro seien aushaftend. Die Finanzmarktaufsicht FMA hat über Wienwert wegen irreführender Werbung (noch nicht rechtskräftig) eine 85.000 Euro hohe Strafe verhängt - bei einem Höchstausmaß von 100.000 Euro.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

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Wiener Kino-Gruppe Cineplexx expandiert am Balkan