Wienerberger - Analysten erwarten für 2015 Rückkehr in Gewinnzone

Wien - Die Analysten von Erste Group, Kepler Cheuvreux, Baader Bank und Raiffeisen Centrobank (RCB) rechnen für die am Mittwoch (24. Februar) anstehenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 des heimischen Baustoffherstellers Wienerberger mit einer Rückkehr in die Gewinnzone.

Nachdem die Wienerberger 2014 noch einen Verlust von über 200 Mio. Euro gebaut hatte, dürfte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder ein Plus erwirtschaftet haben. Im APA-Konsensus erwarten befragte Aktienexperten im Mittel einen Nettogewinn nach Minderheiten von 26,7 Mio. Euro. Noch bei der Präsentation der Zahlen fürs dritte Jahresviertel im November gab sich Konzernchef Heimo Scheuch zurückhaltend, ob sein Arbeitgeber heuer den Turnaround schaffen werde.

Dass dies doch gelungen sein dürfte, begründen die Analysten der Baader Bank mit einem verbesserten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), im APA-Konsensus wird dies auf 369,8 Mio. Euro nach 317,2 Mio. Euro im Vorjahr geschätzt. Laut Baader-Experten lag dies vor allem milden Winter in Europa. Wegen des schwachen dritten Quartals werde der Konzern auch seine eigenen Erwartungen beim EBITDA übertreffen, hieß es weiter. Zugleich sei die Kapazitätsauslastung noch immer auf "extrem niedrigem Niveau."

Beim operativen Gewinn (EBIT) wird im Durchschnitt gar eine Verbesserung von knapp 60 Prozent erwartet. Ob der Baustoffhersteller seinen Erholungstrend im laufenden Jahr fortsetzen wird, machen Analysten naturgemäß stark abhängig von der Konjunkturentwicklung in Europa und den USA. Hier sind die Baader-Experten zwar in beiden Fällen optimistisch. Jedoch sei Europas Bauaktivität noch weit entfernt von ihren Höchstständen, und in den USA liege man trotz fortgesetzter Erholung seit 2011 noch "klar unter dem Level von 2006."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro