Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.

Sieben der bisher genutzten Gebäude hat die Wirtschaftskammer gemietet, diese Verträge werden gekündigt oder laufen aus. Für zwei der drei Gebäude im Besitz der Kammer wurde bereits ein Käufer gefunden: Die Signa Holding von Rene Benko, von der die Kammer auch das neue Bürogebäude am Austria Campus erwirbt, wird das Palais Festetics im neunten Bezirk und das Gebäude am Sallingerplatz im dritten Bezirk übernehmen. Das Haus am Stubenring, in dem die Wiener Wirtschaftskammer derzeit ihren Hauptsitz hat, soll im Eigentum der Kammer bleiben. Derzeit werde die Nachnutzung geprüft, hieß es gegenüber der APA.

Durch die Zusammenlegung der Standorte erwartet die Kammer jährlich sechs Mio. Euro Einsparungen. Ab dem vierten Jahr sollen es jährlich sogar etwa zwölf Mio. Euro sein. Außerdem bedeute die Zusammenlegung eine Erleichterung für die Kunden, da damit alle Serviceeinrichtungen an einem Ort zu finden sein werden, wurde betont. Die Übersiedlung an den neuen Standort soll Ende 2018 erfolgen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden