Wiener Startup erhält von EU 2,5 Mio. Euro für Allergiediagnostik

Wien (APA) - Das Wiener Biotech-Startup MacroArray Diagnostics erhält 2,5 Mio. Euro aus dem EU-Forschungsprogramm "Horizon 2020" für die Weiterentwicklung seines Allergiediagnostik-Systems "Alex". Das ist eine der höchsten EU-Förderungen für ein österreichisches Unternehmen und die höchste aus der auf innovative KMU zugeschnittenen "Horizon 2020"-Förderschiene "EIC SME Instrument - Phase 2".

Der Allergietest "Alex" soll es ermöglichen, anhand eines einzigen Tropfens Blutplasma oder Serum ein umfassendes und präzises Antikörperprofil zu erstellen und so Betroffenen die unangenehme Prozedur des Allergiehauttests ersparen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bis zu 300 Allergene könnten damit getestet werden.

Mit den neuen Mitteln will MacroArray Diagnostics die Technologie, die derzeit etwa in der Allergieambulanz des AKH Wien getestet wird, für ein neues Kundensegment weiterentwickeln. Das Unternehmen wurde Anfang 2016 in Wien gegründet und beschäftigt derzeit 13 Mitarbeiter. 2016 wurde die Firma in der Kategorie "Prototyp" mit dem österreichischen Gründerpreis "Phönix" ausgezeichnet.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen