Wiener Stadtwerke: Krajcsir als Generaldirektor bestätigt

Wien (APA) - In der Generalversammlung der Wiener Stadtwerke GmbH ist am Freitag die Verlängerung des Vertrages von Generaldirektor Martin Krajcsir beschlossen worden. Das teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Krajcsir wird den Konzern ab 2019 gemeinsam mit Peter Weinelt in einer Zweier-Geschäftsführung leiten - ein Schritt, der bereits 2016 beschlossen wurde.

Stadtwerke-Direktorin Gabriele Domschitz (58) wechselt mit Jahresende 2018 in den Ruhestand, ihre Agenden werden auf Krajcsir und Weinelt aufgeteilt. "Die Verkleinerung der Geschäftsführung der Wiener Stadtwerke von ursprünglich vier Vorständen auf zwei Geschäftsführer ist Teil eines größer angelegten Strukturpakets", betonte die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ). Die "Straffung der Organisation" beginnt an der Konzernspitze und solle im Endausbau die Anzahl der Leitungsorgane - also Geschäftsführer und Prokuristen - von ursprünglich 161 auf 88 reduzieren.

Generell werde der Personalstand der Holding durch natürliche Abgänge weiter reduziert werden, hieß es. Die operative Geschäftsverantwortung liegt in den einzelnen Gesellschaften des Konzerns - Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten seien "klar abgegrenzt". Zu den Stadtwerken gehören etwa die Wien Energie, die Wiener Netze, die Wiener Linien oder auch die Bestattung und Friedhöfe.

Krajcsir ist seit 2004 Teil des Vorstands des Konzerns. Laut Aussendung wird er weiter für die Querschnittsthemen Strategie und Finanzen zuständig sein und zusätzlich die Themen Forschung bzw. Innovation sowie Recht verantworten. Von Domschitz erhält er die Zuständigkeit für die Mobilitätsunternehmen (neben Wiener Linien auch die Wiener Lokalbahnen und die Wipark, Anm.). Weinelt, dessen Vertrag zuletzt im Oktober 2017 verlängert wurde, bleibt mit den Themen Personal und IT sowie dem Energiebereich betraut. Darüber hinaus übernimmt er die Zuständigkeit für die Konzern-Immobilien und den Bereich Bestattung und Friedhöfe.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen