Wiener Privatbank verkauft ViennaEstate-Anteile, Vorstände verlängert

Wien (APA) - Die börsennotierte Wiener Privatbank SE hat bei ihrer außerordentlichen Hauptversammlung am Montag eine Neuausrichtung der Bank und die Aufgabe ihrer wesentlichen Immo-Aktivitäten beschlossen. Der Aufsichtsrat wird um zwei Mitglieder erweitert und die Verträge der aktuellen Vorstände Helmut Hardt und Eduard Berger um weitere fünf Jahre verlängert. Das teilte die Wiener Privatbank am Dienstag mit.

Konkret wurde der Verkauf der Anteile an der ViennaEstate Immobilien AG sowie der Wiener Privatbank Immobilienverwaltung GmbH beschlossen. Die ViennaEstate-Anteile werden von der ViennaEstate selbst übernommen. Der Erlös soll zum Teil ausgeschüttet und zum Teil in den Ausbau der Kernsegmente der Bank - Private Banking, Asset Management und Projektfinanzierungen - investiert werden. Hinter ViennaEstate stehen Günter Kerbler und Johann Kowar, die ihre Mehrheit an der Privatbank an die slowakische Investorengruppe Arca abgeben.

Neu in den Aufsichtsrat eingezogen sind auf Vorschlag der Arca-Gruppe Juraj Dvorak und Peter Sidlo (Vorstand der Sigma Investment). Sie sollen als unabhängige Marktexperten neben dem geplanten Eigentümerwechsel auch die Entwicklung der Bank zu einem Player in Zentral- und Osteuropa begleiten, heißt es in der Aussendung. In Wien ist die Arca Group seit 2016 mit etwa einem Prozent an der Vienna Insurance Group (VIG) beteiligt.

Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre Ausschüttungen an Aktionäre künftig an den Gewinn knüpfen. Ab dem kommenden Geschäftsjahr gelte die Entwicklung des bereinigten Gewinns je Aktie als Richtschnur für die Dividende, kündigte Europas größter Telekomkonzern am Donnerstag an. Bisher folgt die Dividende der Entwicklung des Free Cashflow.
 

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Deutsche Telekom will Dividende künftig an Gewinn koppeln

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat die "großen Medienunternehmen" scharf angegriffen. Die Öffentlichkeit respektiere sie nicht mehr, weil sie "selbstgefällige Heuchelei" betrieben, schrieb der Tech-Milliardär am Mittwoch bei Twitter. Dabei verlinkte Musk auf den Autoblog "Electrek", der einen Analysten mit der Einschätzung zitierte, Teslas Aktien könnten steigen, weil die Negativität ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte und zuletzt "zunehmend unerhebliche" Berichte die Nachrichten dominiert hätten.
 

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Tesla-Chef Musk teilt gegen "Heuchelei der großen Medien" aus

Washington (APA/dpa-AFX) - Einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Juni steht offenbar nichts mehr im Wege. Die meisten Mitglieder halten eine baldige Anhebung für wahrscheinlich angemessen, wie aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 1. und 2. Mai hervorgeht.
 

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US-Notenbanker gehen von baldiger Zinsanhebung aus