Wiener Privatbank im ersten Quartal mit mehr Verlust

Die Wiener Privatbank hat im ersten Quartal 2015 operativ und unter dem Strich rote Zahlen geschrieben. Die Bank begründete dies mit einer Einmalbelastung im Immobilienbereich, auch die Zinsbelastung sei durch den Ausbau des Immo-Portfolios gestiegen.

Für die ersten drei Monate meldete die Wiener Privatbank am Freitag einen Nettoverlust (ohne Fremdanteile) von 0,64 Mio. Euro. Vor einem Jahr lag der Abgang unterm Strich bei 0,50 Mio. Euro.

Der Betriebsverlust ist mit 1,61 Mio. Euro fast dreimal so hoch ausgefallen als im Vorjahresquartal (0,57 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern kam bei minus 0,76 Mio. (Vorjahr: -0,51 Mio. Euro) zu liegen, der Verlust je Aktie lag im Quartal bei 0,15 Euro, nach -0,12 Euro in den ersten drei Monaten 2014.

Die IFRS-Bilanzsumme der Wiener Privatbank wird zum Stichtag Ende März mit 198,65 Mio. Euro beziffert, zum Ultimo waren es 185 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2015 geht die Bank von einem positiven Jahresergebnis aus, jedoch abhängig vom Erfolg mehrerer Immobilienprojekte, wie es in einer Pflichtmitteilung heißt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"