Wiener Handelsbeschäftigte gegen Sonntagsöffnung

95,9 Prozent der Handelsangestellten haben in einer Umfrage der Gewerkschaft gegen die Arbeit am Sonntag gestimmt.

Wien. Die Wiener Handelsbeschäftigten haben einer möglichen Sonntagsöffnung eine klare Absage erteilt. In einer von der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), durchgeführten Urabstimmung äußerten 95,9 Prozent ihre Ablehnung. Sie antworteten auf die Frage "Wollen Sie persönlich am Sonntag arbeiten?" mit "Nein", wie die Gewerkschaft am Donnerstag bekanntgab.

Die erneute Debatte um eine Sonntagsöffnung war vergangenes Jahr von der Wirtschaftskammer Wien (WKW) initiiert worden. Bei einer Befragung sprachen sich 72,6 Prozent der Unternehmer - wobei hier nicht nur die Handelsbetriebe mitvotieren konnten - für eine Aufsperrerlaubnis in Tourismuszonen aus. Zu solchen könnten unter anderem die Innenstadt, die innere Mariahilfer Straße oder das Areal um Schönbrunn erklärt werden, wurde am Mittwoch in einer von der WKW beauftragten Studie dargelegt.

Die Einrichtung solcher Zonen müsste Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) verordnen. Er hat jedoch stets betont, dass eine Sozialpartnereinigung dafür Voraussetzung wäre.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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