Wiener Büromarkt: Deutlicher Rückgang der Vermietungsleistung 2017

Wien (APA) - Der Büromarkt ist in Wien im vergangenen Jahr hinter den Erwartungen geblieben - zumindest was die Vermietungsleistung anbelangt. Demnach wurden im Vorjahr "nur" 134.000 Quadratmeter moderner Flächen vermietet. Dieser Wert lag um die Hälfte unter jenem von 2016, wie eine Auswertung von Otto Immobilien ergab. Heuer soll es aber wieder bergauf gehen.

"Aufgrund von zahlreichen Mietvertragsverhandlungen mit größeren Unternehmen, die im letzten Jahr nicht mehr abgeschlossen wurden, gehen wir für 2018 von einer etwas höheren Vermietungsleistung aus", hieß es in einer Aussendung am Montag. Erwartet werden für das laufende Jahr rund 190.000 Quadratmeter. Die Zahlen beziehen sich auf Räumlichkeiten, die ab 1990 gebaut oder generalsaniert wurden.

Der Aufwärtstrend erklärt sich nicht zuletzt auch daraus, dass die Neubauleistung 2018 höher sein wird. Nach 143.000 Quadratmetern im Vorjahr kommen dieses Jahr in etwa 267.000 Quadratmeter auf den Markt. Wobei dadurch auch die Leerstandsquote leicht nach oben klettern dürfte - von 5,4 auf 6 Prozent.

Anders als beim Vermietungsvolumen gab es in Sachen Investitionen in gewerbliche Immobilien im Vorjahr mit 4,3 Mrd. Euro "ein absolutes Rekordjahr". Das sei beinahe eine Verdopplung des Zehn-Jahres-Durchschnitts (2,2 Mrd. Euro). Den stärksten Anteil hatten Büroprojekte, gefolgt von den Sektoren Einzelhandel und "Student Housing".

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche