Wiener Börse startet tiefrot - ATX bricht 5,4 Prozent ein

Wien (APA) - Die Angst vor schneller steigenden Zinsen hat am Dienstag zum Handelsstart für massive Abschläge an der Wiener Börse gesorgt. Gegen 9.15 Uhr rutschte der Leitindex ATX im Einklang mit dem europäischen Umfeld um 5,37 Prozent auf 3.318,70 Punkte ab.

Am Montagabend gab es bereits an der Wall Street einen klaren Kursabsturz zu beobachten. Der Dow verbuchte den größten Tagesverlust in seiner Geschichte und ging schließlich mit einem Minus von 4,6 Prozent aus dem Handel. In Tokio fielen die Abschläge am Dienstag ähnlich stark aus.

Auslöser für den international um sich greifenden Ausverkauf ist die Angst vor einer steigenden Inflation und damit vor schneller steigenden Zinsen, hieß es aus dem Handel. Verstärkt wurde diese bereits seit einigen Tagen herrschende Sorge zuletzt von einem freundlichen ISM-Stimmungsbarometer für das Nicht-Verarbeitende US-Gewerbe. Im Jänner wurde der höchste Stand seit Beginn seiner Erhebung 2008 verzeichnet, wie am Montag bekannt wurde.

In Wien mussten FACC (minus 14,47 Prozent) und AMAG (minus 13,21 Prozent) deutlich Federn lassen. Unter den Indexschwergewichten standen voestalpine mit minus 11,15 Prozent klar unter Druck, aber auch bei den beiden Ölwerten OMV (minus 8,21 Prozent) und Schoeller-Bleckmann (minus 8,24 Prozent) ging es rasant bergab.

Bankwerte standen ebenfalls europaweit auf den Verkaufslisten. Erste Group sackten um rund drei Prozent ab, Bawag verloren nahezu vier Prozent und Raiffeisen schmierten im Frühhandel um sieben Prozent ab.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte