Wiener Börse: ATX mit minus 0,11 Prozent knapp behauptet

Wien - Die Wiener Börse hat am Montag knapp behauptet geschlossen. Der ATX fiel leicht um 2,47 Punkte oder 0,11 Prozent auf 2.145,45 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 13 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.158 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,24 Prozent, DAX/Frankfurt +1,43 Prozent, FTSE/London -0,05 Prozent und CAC-40/Paris +1,27 Prozent.

Während das europäische Umfeld überwiegend Zugewinne verbuchen konnte, startete der ATX mit einem kleinen Minus in die neue Handelswoche. Das Geschäft zum Wochenauftakt verlief angesichts einer dünnen Meldungslage ruhig und unspektakulär. Auch die Konjunkturfront lieferte keine nennenswerten Impulse. Für mehr Bewegung könnte im weiteren Wochenverlauf die heute Abend startende US-Berichtssaison sorgen.

Die heimischen Ölwerte gerieten angesichts der anhaltenden Talfahrt bei den Rohölnotierungen ebenfalls unter Abgabedruck. So mussten OMV einen Abschlag in Höhe von 0,99 Prozent auf 21,42 Euro verbuchen und Schoeller-Bleckmann rutschten 3,39 Prozent auf 59,00 Euro ab.

Die Analysten von Goldman Sachs haben zudem ihr Kursziel für die OMV-Aktien von 33,00 auf 26,00 Euro gekürzt. Die Kaufempfehlung wurde beibehalten. Für Schoeller-Bleckmann wurde seitens der Goldman-Analysten das Kursziel von 72,00 auf 46,40 Euro gekappt. Die Einstufung lautet auf "neutral".

Kein klares Bild zeichneten die heimischen Bankwerte. Währen die Titel der Erste Group um 1,56 Prozent auf 19,50 Euro zulegen konnten, mussten Raiffeisen ein Kursminus von 3,13 Prozent auf 10,84 Euro verdauen.

Klar schwächer zeigten sich unter den Indexschwergewichten auch voestalpine, die mit minus 3,10 Prozent auf 30,05 Euro an die Freitagsverluste anknüpften. Immofinanz schlossen 0,28 Prozent leichter bei 2,15 Euro, während Andritz um 1,88 Prozent auf 46,28 Euro zulegen konnten.

Zu den größeren Gewinnern zählten zu Wochenbeginn auch die Aktien von Porr mit einem Anstieg um 2,82 Prozent auf 42,00 Euro. FACC konnten erneut kräftig zulegen und stiegen 3,93 Prozent auf 7,95 Euro. Bereits am Freitag hatten die Titel mehr als drei Prozent an Wert gewonnen.

Wenig verändert mit minus 0,22 Prozent auf 5,49 Euro starteten Telekom Austria in die Woche. Der Konzern hat Interesse an der staatlichen serbischen Telekom Srbija, für die derzeit eine Ausschreibung geplant wird. Das Interesse halte sich aber in Grenzen, da die Telekom Austria mit dem Mobilfunker Vip mobile bereits selbst im serbischen Markt etabliert sei, sagte der Sprecher zur APA.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro