Wiener Börse im 3. Quartal: Mehr Umsätze, ATX gesunken

Die Wiener Börse jubelt über das dritte Quartal. Die Aktienumsätze stiegen um 19,1 Prozent auf 13,59 Mrd. Euro und die ausgeführten Börsenaufträge legten um 43,5 Prozent auf 2,07 Millionen zu. Der Leitindex ATX sei trotz Einbußen in einer "europäischen Top-Position", teilte die Börse am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die größten Kursgewinner waren Cross Industries und Kapsch TrafficCom.

"Trotz der Unsicherheit aus Griechenland Anfang des Sommers sowie des Einflusses Chinas auf die globalen Märkte gehört Wien zu den wenigen Börsen, die nach den Turbulenzen noch im Plus sind", so Börse-Vorstand Birgit Kuras. Von Februar bis September habe die Wiener Börse in jedem Monat ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Der Börsenwert aller an der Wiener Börse notierten Unternehmen lag per 30. September 2015 in Summe bei 81,78 Mrd. Euro.

Historisches Detail am Rande: Vor 20 Jahren wurde der ehemalige Staatsbetrieb voestalpine an die Börse gebracht, wie die Börse mitteilte.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London