Wiener Börse (Nachmittag) - ATX 0,2 Prozent im Plus bei 2.620,15

Wien - Die Wiener Börse hat sich am Dienstagnachmittag gut behauptet gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.620,15 Punkten errechnet, das ist ein kleines Plus von 6,06 Punkten bzw. 0,23 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,03 Prozent, FTSE/London +0,47 Prozent und CAC-40/Paris +0,09 Prozent.

Die meisten Aktien bewegten sich im Tagesverlauf kaum von der Stelle. Für größere Kursverluste sorgten lediglich die Dividendenabschläge bei einzelnen Titeln.

So verloren Mayr-Melnhof an ihrem Ex-Dividende-Tag 2,33 Prozent auf 102,90 Euro, CA Immo fielen um 4,06 Prozent auf 15,96 Euro. Besonders deutlich wirkte sich der Dividendenabschlag bei Semperit aus, die Aktie verlor 11,16 Prozent auf 38,20 Euro. Semperit zahlt heuer neben der regulären Dividende von 1,10 Euro je Aktie auch eine Sonderdividende von 4,90 Euro je Aktie aus.

Größere Umsätze und moderate Pluszeichen gab es in den beiden Banktiteln im prime market. Die Erste Group stiegen um 1,21 Prozent auf 25,90 Euro. Raiffeisen befestigten sich um 0,87 Prozent auf 15,11 Euro. Gut gesucht waren auch OMV und legten 1,11 Prozent auf 30,18 Euro zu.

Keine merklichen Auswirkungen hatten die von der AMAG in der Früh gemeldeten Geschäftszahlen. Die AMAG-Aktien stiegen bis dato um 0,33 Prozent auf 32,15 Euro. Der oberösterreichische Aluminiumproduzent hat zum Jahresauftakt unterstützt durch höhere Alu-Preise operativ deutlich mehr verdient und auch den Nettogewinn gesteigert. Das operative Ergebnis EBITDA der AMAG wuchs im 1. Quartal um 45 Prozent auf 35,3 Mio. Euro und lag damit im Rahmen der Analystenprognosen.

Im Wochenverlauf stehen einige weitere wichtige Ergebnisveröffentlichungen an. Am Mittwoch gibt es Zahlen von Andritz und Verbund. Am Donnerstag geht die Berichtssaison mit Erste Group und Wienerberger weiter.

Impulse könnte am Dienstag noch der um 16 Uhr MESZ angesetzte US-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe bringen. Von dem Index erhoffen Marktteilnehmer Hinweise auf den Zeitpunkt der Zinswende der US-Notenbank. "Das Pendant des Verarbeitenden Gewerbes stagnierte unerwartet im April. Angesichts dessen scheint ein stabil auf hohem Niveau liegender Serviceindex möglich", schreiben die Analysten der Helaba am Dienstag.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX gegen 10.30 Uhr bei 2.628,19 Punkten, das Tagestief lag zur Eröffnung bei 2.604,86 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 1.314,64 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 21 Titel mit höheren Kursen, 17 mit tieferen und keiner unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 3.904.443 (Vortag: 2.837.404) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 107,588 (100,19) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 435.340 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 22,38 Mio. Euro entspricht.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen