Wiener Börse startet nach Griechenland-Eskalation tiefrot, ATX -4,1%

Die Wiener Börse ist wie die übrigen europäischen Aktienmärkte im Zuge der Eskalation im Konflikt Griechenlands mit seinen Gläubigern tiefrot in die Handelswoche gestartet. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.407,54 Zählern um 102,02 Punkte oder 4,07 Prozent unter dem Freitag-Schluss (2.509,56). Bisher wurden 1.128.330 (Vortag: 235.242) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Damit folgte der ATX den übrigen Indizes in die Verlustzone, nachdem der griechische Premier Alexis Tsipras am Wochenende unerwartet ein Referendum über die Sparbedingungen der Gläubigerstaaten für kommenden Sonntag angekündigt hatte. Wie auch an den anderen Börsen kamen in Wien die Finanzwerte unter Druck, so verbilligten sich Raiffeisen um 7,19 Prozent und Erste Group um 4,94 Prozent. In einem europäischen Branchenvergleich notierten Bankaktien um 5,8 Prozent tiefer.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter