Wiener Börse startet nach Griechenland-Eskalation tiefrot, ATX -4,1%

Die Wiener Börse ist wie die übrigen europäischen Aktienmärkte im Zuge der Eskalation im Konflikt Griechenlands mit seinen Gläubigern tiefrot in die Handelswoche gestartet. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.407,54 Zählern um 102,02 Punkte oder 4,07 Prozent unter dem Freitag-Schluss (2.509,56). Bisher wurden 1.128.330 (Vortag: 235.242) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Damit folgte der ATX den übrigen Indizes in die Verlustzone, nachdem der griechische Premier Alexis Tsipras am Wochenende unerwartet ein Referendum über die Sparbedingungen der Gläubigerstaaten für kommenden Sonntag angekündigt hatte. Wie auch an den anderen Börsen kamen in Wien die Finanzwerte unter Druck, so verbilligten sich Raiffeisen um 7,19 Prozent und Erste Group um 4,94 Prozent. In einem europäischen Branchenvergleich notierten Bankaktien um 5,8 Prozent tiefer.

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Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

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Etihad droht Milliardenklage von Air-Berlin-Gläubigern

Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

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Stimmung der US-Verbraucher im Jänner unerwartet verschlechtert