Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag leicht im Minus

Die Wiener Börse hat sich am Freitag im Frühhandel leicht im Minus präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.167,23 Punkten nach 2.169,90 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 2,67 Punkten bzw. 0,12 Prozent.

Nach einem turbulenten Handelstag am Donnerstag gestaltete sich heute der Frühhandel vorerst eher ruhig. Die niedrigen Ölpreise sorgen allerdings weiter dafür, dass größere Erholungsbewegungen ausbleiben dürften. Aktuell nähert sich der Brent-Preis wieder der Marke von 30 Dollar je Fass. Neben dem hohen Angebot durch die OPEC und der Rückkehr des Irans auf den Weltmarkt fürchten Investoren, dass eine weltweit nachlassende Konjunkturdynamik Auslöser für den Preisrutsch sein könnte.

Konjunkturdatenseitig richtet sich der Blick am Nachmittag in die USA. Dort stehen die Einzelhandelsumsätze, die Erzeugerpreise und die Industrieproduktion für Dezember, sowie der Empire-State- und der Michigan-Sentiment-Index für Jänner auf der Agenda.

Auf Unternehmensebene blieb es hingegen ruhig. OMV-Aktien litten unter der Ölpreisschwäche und verloren 1,16 Prozent auf 22,93 Euro. Kapsch TrafficCom bauten ihre kräftigen Vortagesverluste von über sechs Prozent um weitere 1,56 Prozent auf 31,50 Euro aus. Zumtobel sackten 1,71 Prozent auf 20,73 Euro ab.

Erste Group erhöhten sich 0,44 Prozent auf 26,13 Euro, während Raiffeisen-Papiere unverändert bei 12,26 Euro standen. Andritz sanken 0,60 Prozent auf 42,19 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.116,11 Zählern und damit um 0,15 Prozent oder 1,67 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 13 Titel mit höheren Kursen, 19 mit tieferen und vier unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 990.777 (Vortag: 1.450.005) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 21,417 (31,10) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies