Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag mit Kursverlusten

Wien - Die Wiener Börse hat sich am Dienstagvormittag mit schwacher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.630,57 Punkten nach 2.653,80 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 23,23 Punkten bzw. 0,88 Prozent.

Auch das europäische Börsenumfeld zeigte sich einheitlich mit negativen Vorzeichen. Im Fokus standen wie schon zu Wochenbeginn die aktuellen Entwicklungen in der Griechenland-Krise. Die Europartner streben innerhalb der kommenden drei Wochen einen Kompromiss mit dem pleitebedrohten Griechenland über ein Reformpaket an, wurde am Montag beim Euro-Finanzministertreffen in Brüssel deutlich. Offiziell äußerte sich Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem nicht zu konkreten Fristen.

Unter den heimischen Indexschwergewichten mussten OMV ein Minus von 1,43 Prozent auf 30,03 Euro verbuchen. Andritz schwächten sich um 1,31 Prozent auf 55,11 Euro ab. Auch die Bankwerte verloren an Boden. So gaben Raiffeisen-Papiere 1,24 Prozent auf 15,16 Euro nach und Aktien der Erste Group verloren 0,98 Prozent auf 25,85 Euro.

Valneva konnten nach Vorlage von Ergebnissen 0,44 Prozent auf 4,10 Euro zulegen. Die Biotechfirma konnte im ersten Geschäftsquartal 2015 dank des Zukaufs der schwedischen Crucell Umsatz und Ergebnisse verbessern. Die Erlöse stiegen von 7,1 auf 19,5 Mio. Euro , der Nettoverlust konnte von 7,1 auf 5,0 Mio. Euro reduziert werden. Die Vergleichswerte wurden nicht angepasst. Für 2015 wird weiterhin ein Umsatz von 75 bis 85 Mio. Euro erwartet.

Die Anteilsscheine von FACC konnten sich etwas von den deutlichen Vortagesverlusten erholen und verbesserten sich um 2,22 Prozent auf 6,85 Euro. Am Vortag hatten die Titel aufgrund einer Gewinnwarnung noch mehr als acht Prozent an Wert eingebüßt.

Der ATX Prime notierte bei 1.320,44 Zählern und damit um 0,83 Prozent oder 11,11 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sieben Titel mit höheren Kursen, 27 mit tieferen und einer unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 885.393 (Vortag: 758.717) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 19,793 (25,30) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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